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Re: 🌲 Waldpfad
von Seth am 21.06.2026 21:59"Wenn es dazu dient, dich zu beeindrucken und Recht zu behalten, ist mir keine Mühe zu gross und selbst das schaffen einer Rede, aus dem Wort alt allein, zu schaffen." Erklärte er mit gespieltem Ernst in der Stimme und nickte gewichtig, ehe er scheinbar enttäuscht den Kopf schüttelte. "Anfängerfehler? Frechheit. Wir wissen doch beide genau, dass ich recht habe, mein bester. Oder ist dir dieses Wissen in deinem fortgeschrittenen Alter bereits wieder entfallen? Aber ich lasse dir den Glauben, dass ich gesiegt habe, weil du es erlaubt hast, man soll anderer Leute Träume ja nicht zerstören." Verspielt zwinkerte er ihm zu, er genoss das gezanke mit ihm gerade mehr als er je zugeben würde, denn es war lange her, dass er mit jemandem tatsächlich so ungezwungen umgehen konnte. Ohne Masken, ohne Erwartungen. Er fühlte sich gelöster denn je. Doch dann wurde auch er wieder ernster.
"Ich denke, der grösste Unterschied besteht darin, ob es eine Unendlichkeit allein, oder an der Seite geliebter Menschen, oder in deinem Fall Dämonen wäre. Ist man gezwungen, sie allein zu verbringen und immer wieder zuzusehen, wie jene die man liebt versterben, stelle ich mir das äusserst qualvoll vor. Darum ist keiner zu beneiden. Doch wenn man seine Unendlichkeit mit anderen verbringen könnte, wäre es womöglich wirklich diese romantische Vorstellung, das Glück zu haben, hunderte Leben zu leben und alles auszuprobieren, was man sich je erträumen könnte." Sinnierte er einmal mehr völlig in seine Überlegungen abdriftend, ehe er sich wieder besann und behutsam seine Hand ergriff, um sie mitfühlend einen Moment zu drücken. "Du musstest vermutlich schon mehr Schmerz ertragen, als ich mir jemals vorzustellen vermag. Es ist bewundernswert, wie warmherzig du dennoch geblieben bist."
Murmelte er leise, während er aufrichtig ins Gold seiner Augen sah, ein weiches lächeln und den Lippen, welche sich bei seinen nächsten Worten zu einem kleinen Grinsen verzogen.
"Ich denke, dass ist der klassische Fall von, den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen. Aber ich bin froh, wenn dir mein Vorschlag gefällt und womöglich dabei hilft, deine Ewigkeit ein wenig erträglicher zu gestalten."
Sein Lächeln wurde erneut eine Spur weicher, ehrlicher als alle zuvor, während er sprach. Bei seinen nächsten Worten lachte er jedoch erneut herzhaft auf und schüttelte leicht den Kopf. "Das macht die Idee doch nur noch besser... Und was Hartnäckigkeit und den Wunsch Erinnerungen zu bewahren betrifft... Hast du für Morgen schon Pläne?"
Re: 🌲 Waldpfad
von Asmodeus am 20.06.2026 11:04Asmodeus lauschte seinem offensichtlich sorgfältig ausgearbeiteten Vortrag über sein Alter mit der Geduld eines Mannes, der bereits Kriege, Dynastien und vermutlich mehrere völlig unnötige Modetrends überlebt hatte. Als Seth schließlich geendet hatte, blieb er einige Sekunden vollkommen still. Dann nickte er langsam. „Beeindruckend.“ Seine Stimme war ernst. „Du hast es tatsächlich geschafft, aus dem Wort alt eine ganze Rede zu machen.“ Anschließend nickte er leicht. „Das ist echtes Talent.“ Das Funkeln in seinen Augen verriet jedoch deutlich, dass er sich prächtig amüsierte. „Und dennoch bin ich gezwungen festzustellen, dass dein gesamtes Argument auf der Annahme basiert, dass du recht hast.“ Er hob eine Augenbraue. „Ein klassischer Anfängerfehler. Aber ich bin bereit, dir diesen Sieg zu gönnen.“ Eine kurze Pause. „Aus Respekt vor deinem jugendlichen Enthusiasmus.“ Dann schnaubte er leise und schüttelte den Kopf. Seth schien stattdessen jedes Mal noch mehr Spaß daran zu haben und Asmodeus stellte zu seinem eigenen Erstaunen fest, dass er ihn dafür mochte. Sehr sogar. Als das Gespräch jedoch wieder ernster wurde, verschwand die Belustigung langsam. Sein Blick ruhte aufmerksam auf Seth. Auf der Art, wie dieser über Bedeutung sprach. Über Endlichkeit. Über Zeit. Und für einen Moment wirkte Asmodeus beinahe überrascht. „Du weißt…“ begann er schließlich leise. „Die meisten Menschen romantisieren Unsterblichkeit.“ Sein Blick wanderte zu den Lichtern Velmonts in der Ferne. „Sie stellen sich vor, sie hätten unbegrenzt Zeit für alles, was sie lieben.“ Ein schwaches Lächeln erschien. „Die wenigsten denken darüber nach, wie es sich anfühlt, alles zu verlieren.“ Dann hörte er Seths Vorschlag und zum ersten Mal an diesem Abend lachte er nicht. Stattdessen blickte er ihn einfach an. „Aufschreiben?“ wiederholte er schließlich. Als hätte ihm seit Jahrhunderten niemand mehr eine derart einfache Lösung angeboten. Sein Blick glitt kurz in die Dunkelheit zwischen den Bäumen. „Weißt du, was das Verrückte daran ist?“ Ein kleines Schmunzeln erschien. „Ich habe Bibliotheken gesehen, die größer waren als ganze Städte. Ich habe Gelehrte gekannt, die ihr Leben dem Schreiben gewidmet haben. Und ich selbst habe vermutlich mehr Geschichten erlebt, als manche Völker besitzen.“ Die goldenen Augen wanderten zurück zu Seth. „Und trotzdem ist mir dieser Gedanke nie gekommen.“ Ein leises Schnauben mehr über sich selbst als über die Idee. „Vielleicht, weil ein Teil von mir immer dachte, Erinnerungen müssten im Kopf bleiben, um echt zu sein.“ Dann erschien wieder dieses ruhige, warme Lächeln. Das, welches Seth inzwischen ein paar Mal gesehen hatte. Und das deutlich seltener war als jedes seiner charmanten Grinsen. „Das ist eine erstaunlich schöne Idee.“ Die Worte kamen unerwartet ehrlich. „Danke.“ Dann neigte Asmodeus leicht den Kopf. Seine Augen funkelten erneut. „Allerdings birgt dein Vorschlag ein gewaltiges Risiko.“ Eine gespielte Ernsthaftigkeit legte sich über seine Züge. „Wenn ich tatsächlich beginne, alles aufzuschreiben, wird daraus zwangsläufig eine Kapitelüberschrift über einen außergewöhnlich hartnäckigen Psychologiestudenten, der mich beharrlich alt nennt.“ Ein schmales Grinsen erschien. „Und ich fürchte, das würde dein Ziel, nicht vergessen zu werden, erschreckend effizient erfüllen.“

Re: 🍽 Restaurants
von Graham am 16.06.2026 17:56Am liebsten wollte sofort etwas erwidern. Irgendeinen dummen Spruch. Irgendeine Bemerkung darüber, dass sie sich erstaunlich viele Gedanken über seine Nachrichten machte, dann deutete sie auf seinen Mundwinkel. Verdammte Soße! Automatisch griff er nach einer Serviette und wischte darüber. Als er wieder aufsah, war Hannah bereits auf dem Weg zum nächsten Tisch. „Verräterin" murmelte er in sein Glas. Sie hatte gewonnen, zumindest diese Runde. Garrett aß seinen Burger auf, beobachtete zwischendurch das Treiben im Restaurant und erwischte sich mehr als einmal dabei, wie sein Blick unwillkürlich zur Theke wanderte. Irgendwann schüttelte er genervt den Kopf über sich selbst. Als er später bezahlte, war Hannah gerade beschäftigt und er hinterließ ein großzügiges Trinkgeld und verschwand nach draußen.
Später in dieser Nacht lag Garrett ausgestreckt auf seinem Bett. Logan spielte irgendein bescheuertes Spiel auf seinem Handy. Irgendwo lief Musik. Garrett starrte an die Decke. Morgen würde Hannah Wells tatsächlich bei ihm auftauchen. Der Gedanke brachte ihn noch immer zum Grinsen. Er griff nach seinem Handy. Tippte etwas. Löschte es wieder. Tippte erneut. Löschte es wieder. Schließlich schickte er nur eine einzige Nachricht.
Vergiss morgen deine Ethikunterlagen nicht, Wellsy. Ich habe das Gefühl, wir fangen bei den Grundlagen an. Und bevor du fragst. Nein, das war keine Nachhilfe Nachricht. Das war organisatorisch.
Mit einem zufriedenen Grinsen legte er das Handy weg.nZehn Sekunden später nahm er es wieder in die Hand um zu prüfen, ob sie bereits geantwortet hatte. Dann schnaubte er über sich selbst und warf das Handy endgültig auf den Nachttisch.

Re: 🍽 Restaurants
von Wellsy am 16.06.2026 13:33Sie zog ihre Augenbrauen zusammen und blickte ihn fragend an "schon verstanden. Aber deine Nachrichten drehten sich so ziemlich ausschließlich um deine Nachhilfe oder hab ich die, in denen du gefragt hast wie es mir geht, übersehen?" Ein siegessicheres grinsen breitete sich auf ihren Lippen aus "also wirst du es vermutlich ab jetzt lassen" ihre Augen wurden größer als sie glaubte zu verstehen was er aus ihren Worten aufgenommen hatte "Graham!" Sie verzog angewidert das Gesicht "so war das gar nicht gemeint, mehr, weil jeder deinen Namen kennt. Nicht.. Dich beziehungsweise Teile von dir" knapp nickte Hannah als Garrett erneut Kohl ansprach "können wir das Thema hier lassen? Wenn eine von deinen Verehrerinnen auch nur halb so gut im Lippenlesen ist wie in anderen Dingen, weiß gleich der ganze Campus Bescheid" sie deutete mit dem Finger auf seinen Mundwinkel "Du hast da übrigens Soße". Zwinkernd drehte sie sich um und arbeitete weiter, bis zum Ende ihrer Schicht ohne weitere Pausen. Schließlich hatte Garrett Graham dafür gesorgt, das ihre zweite Pause für das Gespräch mit ihm draufgegangen ist. Und er ist derjenige, der ihr den freien Abend morgen rauben wird, auch wenn jetzt gerade die Vorstellung gar nicht so schlimm ist wir sie es befürchtet hatte.
Am Ende der Schicht verließ sie das Malones müde. Zu Hause würde sie nur noch duschen, die Sachen für morgen vorbereiten und sicher binnen weniger Sekunden einschlafen nachdem sie endlich die weiche Matratze unter sich spürte.
Re: 🍽 Restaurants
von Graham am 16.06.2026 13:16Garrett beobachtete sie wie sie arbeitete und wie sie versuchte, beschäftigt auszusehen und wie sie ganz offensichtlich glaubte, sie hätte gerade gewonnen. Das war vermutlich das Lustigste an der ganzen Situation. Sie dachte wirklich, der Deal wäre das Ende der Geschichte. „Wellsy.“ Er wartete, bis sie kurz zu ihm sah. „Du hast eine merkwürdige Vorstellung davon, wie Deals funktionieren.“ Sein Mundwinkel hob sich zu einem schiefen Grinsen. „Du gibst mir Nachhilfe.“ Er zeigte auf sich. „Ich helfe dir mit Kohl.“ er machte eine kurze Pause. „Nirgends stand etwas davon, dass ich aufhören muss, dir Nachrichten zu schreiben.“ Er griff wieder nach seinem Burger. Diesmal biss er tatsächlich hinein. „Außerdem beleidigst du mich.“ Er kaute und schluckte bevor er weiter sprach. „Die Frau vom Hausmeister kennt mich nicht. Hoffe ich zumindest.“ Garrett lehnte sich zurück. „Und falls doch, habe ich größere Probleme als Ethik.“ Sein Blick folgte ihr kurz durch das Restaurant. Sie arbeitete immer noch bewegte sich praktisch ohne Pause und er verstand langsam, warum sie ständig behauptete, keine Zeit zu haben. Die Frau stand vermutlich niemals still. „Mach dir wegen Kohl keine Gedanken.“ Seine Stimme wurde etwas leiser, musste nicht jeder das Gespräch mitbekommen. „Ich kenne ihn. Der Rest ergibt sich.“ Garrett zuckte mit den Schultern. „Und jetzt geh arbeiten, Wellsy.“ Das freche Grinsen kehrte zurück. „Du hast schließlich einen armen, verzweifelten Ethikstudenten zu versorgen.“ Garrett lehnte sich entspannt zurück. Morgen würde Hannah Wells bei ihm auftauchen. Freiwillig. Allein der Gedanke brachte ihn zum Grinsen.

Re: 🍽 Restaurants
von Wellsy am 15.06.2026 22:49Ihn plötzlich nicht mehr so scherzend zu sehen, machte sie fast nervös. Wo ist der selbstverliebte Typ von gerade hin? Sie war sich fast sicher dass er einen dummen Spruch bringen würde, also wertete sie gespannt, aber es passierte nichts. Er sparte sich jeden fiesen Kommentar in ihre Richtung. Hatte sie sich so getäuscht? Nein, sicher wollte er nur sichergehen, dass alles so bleibt wie besprochen "das siehst du so. Ich würde sagen Ethik ist einfacher aber.. Ich glaube das werden wir sehen" auch Hannah blickte kurz zu dem Tisch und wieder zu Garrett bevor eines der Mädels vom Nachbartisch laut zu kichern beginnt. Sofort rollt Hannah mit den Augen und blickt Garrett vorwurfsvoll an "das wird richtig schwer. Das ist verdammt anstrengend, schon jetzt und jeder kennt dich Graham, selbst die Frau vom Hausmeister weiß wer du bist" gab sie schulterzuckend zu "aber ich versteh was du meinst" fügte sie schnell hinzu "Vertrauen ist ein hohes Gut, wir lassen uns überraschen" sie blickte noch einmal kurz zu ihm "dann kann ich ja heute Abend ganz ohne deine Nachrichten ins Bett gehen, hm? Wie schön" sie zwinkerte ihm frech zu uns machte sich an die weitere Arbeit. Sie wollte nicht unnötig lange nach der Arbeit hier bleiben, also begann sie schon jetzt alles fertig zu machen, was möglich war
Re: 🍽 Restaurants
von Graham am 15.06.2026 22:20Garrett bemerkte sofort, wie ernst sie wurde, als es um Kohl ging und genau deshalb verschwand sein Grinsen ein kleines Stück. Er war kein Arschloch, auch wenn Hannah es anders sieht, aber er hat bekommen was er wollte. Die Nachhilfe und die Möglichkeit seine Note zu verbessern und weiter im Team zu bleiben. „Deal.“ Er streckte ihr die Hand entgegen. „Kohl bleibt unter uns.“ Er machte keine Witze oder stichelte weiter. „Und morgen nach deiner Schicht passt.“ Garrett ließ den Blick kurz zu dem Footballtisch schweifen. Kohl lachte gerade über irgendetwas, das einer seiner Teamkollegen gesagt hatte. Dann sah Garrett wieder Hannah an. „Was Justin angeht…“ Er zuckte mit den Schultern. „Das wird einfacher als Ethik.“ Er pausierte kurz. „Der Typ kennt mich.“ Was auf Briar keine besonders große Überraschung war. Sportler kannten Sportler, vor allem die Captains. „Typen wie er wollen immer das was sie nicht bekommen können.“ Garrett tippte mit dem Finger gegen sein Glas. „Wir müssen nur dafür sorgen, dass er uns gemeinsam oft genug sieht.“ Sein Grinsen wurde breiter. „Die meisten Kerle verlieben sich nicht, weil jemand hübsch ist.“ Garrett grinste belustigt. „Vertrau mir einfach.“ Er griff nach seinem Burger. „In spätestens zwei Wochen wird er deinen Namen kennen.“ Dann biss er völlig zufrieden hinein. Noch zufriedener machte ihn die Tatsache, dass Hannah Wells ihm morgen tatsächlich Nachhilfe geben würde.

Re: 🍽 Restaurants
von Wellsy am 15.06.2026 21:46Hannah hätte niemals gedacht, dass ihr Verhalten derart offensichtlich war. Sie stand in Ruhe an der Theke und blickte das ein oder andere Mal zu Kohl. Zugegeben, vielleicht war es das ein oder andere Mal zu viel. Sie hatte sich noch nicht zu ihm umgedreht aber die Art und Weise wie er 'Wellsy' sagte, ließ sie sofort wissen das er irgendetwas ausgeheckt hatte. "Selbst wenn ich nein sage würdest du es trotzdem tun" schmunzelte sie schon fast. Sie verschränkte die Arme vor der Brust und so gut sie es sonst vor Graham konnte, sie verlor Augenblick die Fassung. Sie schaffte es nicht seine Fragen zu beantworten, nein. Ihr wurde schwindelig, warm und kalt zeitgleich und sicher färbten sich ihre Wangen im Wechsel rot und aschfahl. Ihr Blick folgte seinem und seine Erklärung zu jedem einzelnen Spieler lockte sie mehr und mehr aus der Reserve. Als er 'Kohl' erwähnte, bröckelte ihre kleine Mauer Stück für Stück "Klappe, Graham. Das muss hier nicht jeder hören" fluchte sie etwas und lehnte sich näher an ihn "ich habe keinen Typen, Graham. Wahrscheinlich kennst du es nicht, aber es gibt noch mehr als den schnellen Spaß mit Mädels, dessen Namen du gar nicht kennst. Ich bin mehr als die, die du vor kurzem in deiner Vorlesung bemerkt hast." Sie biss sich auf die Unterlippe und blickte unentschlossen zu Garrett. Einen langen Momenten sagte sie nichts, biss sich noch mehr von innen aus die Wange und seufzte schließlich leise "das bleibt unter uns Graham. Niemand darf von der Sache mit Justin erfahren, okay? Ansonsten.. war's das mit der Nachhilfe" sie füllte ihre Lunge mit einem tiefen Atemzug "Deal" leichte nickte sie bei ihren Worten "morgen nach meiner Schicht? Du wohnst nicht hier auf dem Campus, oder? Ich komm zu dir."
Re: 🍽 Restaurants
von Graham am 15.06.2026 21:26Er nahm gerade einen Bissen von seinem Burger, als Hannah an ihm vorbeilief und ein Blick folgte ihr automatisch, dann folgte er ihrem Blick und plötzlich fiel ihm etwas auf. Garrett kaute langsam, beobachtete und wartete. Hannah glaubte sie wäre subtil, aber sie war es nicht und ein schiefes Grinsen erschien auf seinem Gesicht. Als sie das nächste Mal an seinem Tisch vorbeikam, lehnte er sich entspannt zurück. „Wellsy.“ Er wartete, bis sie ihn ansah. „Darf ich dir eine völlig hypothetische Frage stellen?“ Ohne ihre Antwort abzuwarten fuhr er fort. „Angenommen, jemand würde alle dreißig Sekunden denselben Footballspieler anschauen…“ Sein Blick wanderte kurz zum anderen Tisch. „Würde das bedeuten, dass sie ihn kennt?“ Er machte einen Atemzug Pause. „Oder dass sie ihn mag?“ Garrett hob eine Augenbraue. „Rein akademisches Interesse natürlich.“ Er konnte praktisch sehen, wie sie innerlich fluchte. Das machte die Sache nur besser. „Lass mich raten.“ Er musterte kurz die Gruppe. „Quarterback ist es nicht.“ Noch ein Blick. „Zu arrogant.“ Er machte wieder eine kleine Pause. „Der da links fällt raus. Zu laut.“ Dann blieb sein Blick an einem der Spieler hängen. Garretts Mundwinkel zuckten. „Kohl?“ Er sagte den Namen beiläufig. „Justin Kohl?“ Jetzt grinste er offen, denn die winzige Reaktion reichte bereits. Volltreffer! „Wow.“ Garrett lehnte sich zurück. „Du hast tatsächlich einen Typen.“ Er schüttelte gespielt ungläubig den Kopf. „Ich hätte Geld darauf verwettet, dass du deine Freizeit damit verbringst, Ethikbücher zu lesen und Menschen zu korrigieren.“ Dann wurde sein Grinsen breiter, das Grinsen, das Logan immer als schlechtes Zeichen bezeichnete. „Okay, Wellsy.“ Er trommelte mit den Fingern auf den Tisch. „Du hilfst mir durch Ethik und ich sorge dafür, dass Kohl endlich bemerkt, dass du existierst.“ Garrett hob sofort die Hand. „Bevor du Nein sagst.“ Denn sie würde Nein sagen. „Spieler verstehen andere Spieler.“ Er deutete auf sich. „Außerdem ist mein Plan garantiert besser als das hier.“ Er deutete mit dem Kopf in ihre Richtung. „Ihn aus zehn Metern Entfernung anzuschmachten und zu hoffen, dass das Universum den Rest erledigt.“ Garrett nahm einen weiteren Schluck Cola. „Nur ein Vorschlag.“

Re: 🍽 Restaurants
von Wellsy am 15.06.2026 21:03Sie verzichtete auf das Tablett und bkelt seine Coke in der bloßen Hand. Für den Bruchteil einer Sekunde wurde ihr Blick weiter als er sie Hannah nannte. Sicher war das die Retourkutsche für gerade, wieso sonst sollte er sie so nennen? Bei seiner Analyse zu ihrem Zeitmanagement, biss sie sich von innen auf die Wange um nicht grinsen zu müssen. Mir den Fingern zog sie einen imaginären Reißverschluss über ihre Lippen und zwinkerte ihm zu. Vielleicht war es ja genau das, was er wollte. Auf dem Weg zurück erblickte sie sofort das Team. Justin's Team. Das Team des Typen, den sie schon lange insgeheim ziemlich gut fand, nein, sie war in ihn verknallt. Sie strich das Haar hinter das rechte Ohr und schenkte ihm ein verlegenes Lächeln "hey" kam es leise und zurückhaltend über ihre Lippen. Sie musst sich beherrschen ihnen nicht nachzusehen als sie sich an einen Platz nicht in ihrem Bereich setzten. Tief atmete sie ein, griff nach dem Burger der gerade aus der Ausgabe geschoben wurde und lief in Richtung Garrett. Vorsichtig ließ sie das Porzellan auf dem Tisch nieder und schob ihm den Teller entgegen "Guten Appetit, Graham". Beim drehen erblickte sie sofort wieder Justin. Nur für einen kurzen Moment hielt sie seinem Blick stand bevor sie wieder auf den Boden blickte "meld dich, wenn du noch etwas brauchst" sprach sie beiläufige in Garretts Richtung bevor sie nun wirklich auf den Absatz kehrtmachte.



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