Notaufnahme
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Notaufnahme
von Arabella am 01.04.2026 23:02Re: Notaufnahme
von Luna am 02.04.2026 18:54Grade beugte sich Luna eine junge Ärztin über die Patientin, schallte grade ihren Bauch." Hm etwas freie Flüssigkeit im Bauchraum, aber nicht allzu schlimm, wir sollten so schnell wie möglich den Bruch operativ versorgen." Da merkte Lu wie die junge Frau zu Bewusstsein kam." DSie wacht auf..." Luna blickte in dessen Gesicht und lächelte." He es ist alles in Ordnung, Sie sind in Sicherheit, Sie sind im Krankenhaus, können Sie sich an etwas erinnern, wie der Unfall passiert ist?"
Re: Notaufnahme
von Arabella am 07.04.2026 21:04Ich spürte einen leichten Druck auf meinem Bauch, was die Schmerzen nicht besser machte. Sie waren nicht so schlimm wie die in meinem Bein, aber trotzdem war es deutlich unangenehm, zumal es (für mich) ziemlich plötzlich kam. Da ich immer noch ziemlich benebelt war, verzog ich kurz das Gesicht, ehe mir klar wurde, was da gerade passierte und ich meine Gesichtszüge dazu brachte, sich wieder zu glätten. Dennoch konnte ich nicht verhindern, dass ich scharf einatmete.
Auf einmal lächelte mich eine junge Frau an, ich schätzte sie auf um die 30. Ihr Gesicht war leicht verschwommen, doch ich konnte klar die Worte vernehmen, die sie zu mir sagte. Krankenhaus... das bestätigte meine schlimmsten Befürchtungen. Langsam stieg Panik in mir auf, besonders, als sie nach dem Unfall fragte und ich feststellte, dass ich mich nicht erinnern konnte. Und sie wollten mich operieren. Aufschneiden. Das durfte ich auf gar keinen Fall zulassen. Wie in Merlins Namen sollte ich hier wieder raus kommen? Ich könnte natürlich einfach apparieren, aber nicht vor all diesen Muggeln, die mich höchstwahrscheinlich nicht aus den Augen lassen würden... Und ich musste irgendetwas antworten, damit sie nicht dachten, mein Gehirn wäre geschädigt und das am Ende auch noch aufschnitten. Verdammt, verdammt, verdammt. Ich bemerkte, wie ich am ganzen Körper zu zittern begann und mir die Tränen in die Augen schossen.
"Ich... ich...", stotterte ich schließlich mit schwacher Stimme. Vollkommen untypisch für mich, aber meinem eingetrübten und noch dazu panikgeplagten Gehirn wollte einfach nichts einfallen, was ich sagen konnte.
Re: Notaufnahme
von Luna am 07.04.2026 21:32Lu bemerkte das die Patientin langsam zu sich kam, auch Schmerzen hatte und die Infusion in der sich Schmerzmittel befand schneller drehte. Mit der Pupillenleuchte sah Sie kurz in ihre Augen und lächelte warm, die Patientin sollte keine Angst haben, das hatten Sie nämlich immer wenn Sie nicht wirklich wussten was passiert war.
" Ich bin Dr. Luna McKinney, ihre Ärztin, Sie brauchen keine Angst haben, ich werde mich um Sie kümmern, aber ich muss ihren Bruch operativ versorgen sonst wächst dieser nicht richtig zusammen und dann werden Sie immer Probleme mit ihrem Bein haben." Als Arabella versuchte zu sprechen beugte sich Luna leicht zu ihr runter." Ja? Was wollen Sie mir sagen? Ich höre Ihnen zu.." Dabei streichelte Sie ihr beruhigend über die Wange und lächelte wieder aufmunternd.
Re: Notaufnahme
von Arabella am 10.04.2026 21:23Die Aussage der Frau - einer Ärztin anscheinend; aus dem Muggelkundeunterricht wusste ich dass das das Muggeläquivalent zur Heilerin war - über die kommende Operation tat alles andere als mich zu beruhigen. Ein einziger Spruch und das wäre erledigt, schoss es mir verzweifelt durch den Kopf. Ich zitterte weiter.
Als Dr. McKinney meine Wange streichelte, zuckte ich zusammen. Ich hatte mich schon immer unwohl damit gefühlt, einfach so von Fremden angefasst zu werden, und meine jetzige Situation machte das nicht besser. "Ich- ich kann mich nicht erinnern...", gab ich schließlich in meiner Panik zu in der Hoffnung, diese Reaktion auf ihre indirekte Aufforderung möge sie dazu bringen, von mir abzulassen.
Re: Notaufnahme
von Luna am 19.04.2026 18:43Lu spürte immer wenn einer ihrer Patienten Angst hatte oder sich unwohl fühlte, grade als die junge Frau vor ihr zusammenzuckte." Alles gut ich werde Ihnen nichts tun, ich möchte Ihnen nur helfen..." Jetzt setzte sich Luna neben Sie, nickte ihren Kollegen zu und diese verstanden sofort und verliessen den Raum. Arabella sollte spüren das ihr nichts passierte, das ihr keiner ihr schaden wollte. Lu nahm ein Klemmbrett zwischen ihre Finger." Sie müssten mir noch die Einwilligung für die OP unterschreiben, damit ich Ihnen helfen kann, verstehen Sie mich?" Jetzt lächelte Lu ihr entgegen und hielt ihr das Klemmbrett entgegen, warum hatte die junge Frau nur so Angst, Luna spürte das zu genau.
Re: Notaufnahme
von Arabella am 19.04.2026 21:23In meinem benebelten Zustand verstand ich nicht ganz, warum die Ärztin ihre Kollegen aus dem Raum schickte. Klar war mir bewusst, dass man das machte, wenn man ein bisschen Privatsphäre haben wollte, aber Privatsphäre? Hier, in einem (für Dr. McKinney) Arbeitsumfeld? Die offene Frage beruhigte mich keineswegs, was zu Folge hatte, dass das Zittern nicht nachließ.
Auch die Tatsache, dass die Ärztin als nächstes um meine Einwilligung zur OP bat, trug nicht dazu bei, dass ich ruhiger wurde. Ich verstand, was sie wollte, obwohl ich immer noch nicht ganz da war. Trotzdem geriet ich angesichts dieser Vorstellung erst recht in Panik, was dazu führte, dass ich einen spontanen Entschluss fasste: ich würde sie mit einem Gedächtniszauber belegen und dann sofort disapparieren. Die Lösung war alles andere als perfekt, da man sich immer noch fragen würde, wo ich geblieben war, aber da wir ja nun alleine waren, würden immerhin nicht mehrere Muggel sehen, wie jemand einfach verschwand.
Unter Schmerzen richtete ich mich auf und griff unter das Strumpfband unter meinem Rock, um meinen Zauberstab herauszuziehen - nur dass da kein Zauberstab war. Mein Atem beschleunigte sich und ich brauchte ein paar Sekunden, bis ich hervorbringen konnte: "Ich - ich hatte einen Holzstab... circa 30cm lang..." Jetzt war es auch schon egal, ob ich sie darauf aufmerksam machte; ich (oder ein Mitarbeiter der Vergissmich-Zentrale) würde sowieso ihr Gedächtnis verändern müssen.
Re: Notaufnahme
von Luna am 19.04.2026 21:50Luna hatte längst begriffen das die Patientin die vor ihr lag kein Mensch war, Sie hatte das Gespür für sowas. Nicht nur das Arabella so nervös war, so allmähöich verstand Luna auch warum. Nichts destotrotz musste Lu ihren Bruch operativ versorgen.
Und dann erhaschte Luna ihre Gedanken, hörte ihre Worte." Du bist kein Mensch, genau wie ich, richtig? Und ich bitte dich nicht mein Gedächtnis zu verändern oder was auch immer du grade denkst...ich möchte Dir doch noch nur helfen...verstehst du das?" Lu schreckte nicht zurück, Angst hatte Sie auch nicht, hielt dann ihr die Hand entgegen." Ich bin übringens Luna, eine weisse Hexe..."
Re: Notaufnahme
von Arabella am 19.04.2026 22:27Kein Mensch? Wiebitte? Natürlich war ich eine Hexe, aber ich hatte mich trotzdem immer als Mensch verstanden. Das was Luna meinte, waren für mich vermutlich die Muggel, doch so weit war ich in meinem Zustand nicht fähig zu denken. Vor allem, da sie kurz darauf offenbarte, dass sie offensichtlich wusste, was ich dachte. Die Verwirrung überlagerte kurz meine Panik. Wenn sie Legilimentik beherrschte, dann musste sie eine Hexe sein, was auch zu ihrer Aussage passte, sie sei 'kein Mensch'. Zwar war diese ungewöhnlich, aber es konnte schon sein, dass sie eventuell in anderen Kreisen aufgewachsen war als ich (und offensichtlich keine Zauberschule besucht hatte, sondern privat unterrichtet worden war) und dort die Terminologie anders war bezüglich Muggel/Hexe oder Zauberer/Mensch. Aber warum arbeitete sie dann in einem Muggelkrankenhaus? Es ergab einfach keinen Sinn... schoss es mir durch den Kopf, während Lichtpunkte vor meinen Augen tanzten und der Schmerz in meinem Bein nicht gerade nachließ. Normalerweise hätte ich jetzt meine Gedanken mittels Okklumentik unzugänglich gemacht, aber ich war einfach zu bedröppelt.
Als sie sich dann als weiße Hexe bezeichnete, war meine Verwirrung perfekt. Diese Begrifflichkeit hatte ich so nun wirklich noch nie gehört, obwohl ich mir denken konnte, dass sie sich dadurch als Nutzerin weißer Magie bezeichnen wollte. "Ich auch... ich br-brauche meinen Zauberstab...", murmelte ich aber letztendlich, da ich zwar verwirrt war, aber immerhin verstanden hatte, dass ich auf Geheimhaltung nun keinen Wert mehr zu legen brauchte. Eigentlich hätte ich nun verlangt, ins St.-Mungo-Hospital verlegt zu werden, aber ohne meinen Zauberstab ging ich nirgendwohin. Ohne ihn fühlte ich mich ziemlich nackt und extrem ungeschützt.
Re: Notaufnahme
von Luna am 20.04.2026 07:36Normalerweise offenbarte sich Luna nicht sofort, was oder wer Sie war, zumal das mehr als gefährlich sein konnte oder man Sie für vollkommen verrückt halten würde, aber bei Arabella war das anders, Sie war genauso anders wie Sie, das konnte Sie spüren.
Allerdings schien es der jungen Frau schwer zu fallen ihr Glauben zu schenken was wohl auch den Schmerzmitteln zuzuschreiben war, diese konnten schon den Verstand vernebeln. Auch das Lu ihre Gedanken lesen konnte verwirrte Arabella vollends. Luna war damals im Waisenhaus aufgewachsen, ihre Eltern hatten Sie damals dort als Baby abgegeben und waren spurlos verschwunden, über die Magie und ihre Kräfte wurde Sie später von einem Hexenmeister belehrt. Aber was Arabella war konnte Luna nicht wirklich einordnen. Dennoch führte Luna ein normales Leben, soweit das überhaupt möglich war, oft genug hatte Sie mit Magie und anderen Wesen zu tun.
" Deinen Zauberstab? Du hattest aber soweit nichts bei Dir..." Lu sah sich kurz um und schüttelte den Kopf, sprach beruhigend auf Sie ein." He beruhige Dich, es ist wirklich alles ok, hast Du starke Schmerzen?" Jetzt war Lu doch auch leicht verwirrt, wer war Sie nur? Was meinte Sie nur mit Zauberstab?


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