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Allie

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Re: 🌅 Uferpromenade

von Allie am 25.07.2026 18:43

Allie stand still, während seine Worte in ihr nachklangen. Dieses Geständnis, dass er bei ihr nie das Gefühl hatte, jemand anderes sein zu müssen. Dass ihre Art von verrückt sich echt anfühlte. Sie spürte, wie etwas in ihrer Brust warm wurde dieses vertraute, kribbelnde Gefühl, das sie nur bei ihm hatte. Ein breites, fast wildes Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus, als sie den Kopf schüttelte. „Weißt du was, Dean? Du machst es mir wirklich schwer, weiterhin so zu tun, als wäre ich eine coole, unabhängige Frau, die keine romantischen Gefühle zulässt." Sie trat einen Schritt näher, ihr Blick funkelte herausfordernd. „Aber ich gebe zu. Diese Art von verrückt gefällt mir auch. Und wenn du weiterhin so süße Sachen sagst, während du mein Fahrrad durch die Gegend schiebst, werde ich mich wohl oder übel daran gewöhnen müssen." Sie lachte leicht. Dann drehte sie sich um und ging weiter, aber sie blieb nah bei ihm, ihre Schulter fast seine berührend. Der Weg führte sie durch eine ruhige Wohngegend, vorbei an alten Bäumen und kleinen Vorgärten, bis sie schließlich vor einem größeren Haus mit einer gemütlichen Veranda anhielten. Allie blieb stehen und drehte sich zu ihm um, ein schelmisches Lächeln auf den Lippen. „Also das wäre dann deine WG." Sie deutete mit einer Kopfbewegung zum Haus, aus dessen Fenstern warmes Licht fiel. „Und ich sehe gerade, dass die Jungs anscheinend alle zu Hause sind. Das heißt, wenn du jetzt reinkommst, wirst du einem strengen Verhör unterzogen werden. Sie sind glaube sehr...neugierig ." Sie zuckte mit den Schultern, aber ihre Augen funkelten amüsiert. Ihr Blick geht zur Tür.. am liebsten würde sie fragen ob sie mit rein kommen soll in diesem Moment fiel ihr auf das Hannah auch da war. Allie dachte sie hatte Schicht… „ Wenn du Zeit hast und ich mich revanchieren kann meld dich ok?“ ein wenig nervös war sie dann doch.

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Allie

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Re: Badesee

von Allie am 24.07.2026 10:55

Sie schmunzelt als er ihr Rad in den Kofferraum packte und ihr die Türe öffnete und Einstieg. Dann lehnte Allie sich in den Beifahrersitz zurück, während Dean den Motor startete und der Wagen sanft vom Parkplatz rollte. Die Dunkelheit hatte sich inzwischen vollständig über den See gelegt, und die Straßenlaternen warfen warme Lichtkegel auf die Fahrbahn. Sie spürte die leichte Vibration des Motors, die Wärme, die langsam durch die Lüftung in den Innenraum strömte, und den stillen Rhythmus der Fahrt. Und sie spürte ihn seine Nähe, seine Präsenz, diese ruhige Selbstverständlichkeit, mit der er einfach ihren Kofferraum geöffnet, ihr Fahrrad verstaut und sie eingeladen hatte. Sie sah aus dem Seitenfenster, während die Lichter vorbeizogen, aber ihr Blick kehrte immer wieder wie von selbst zu ihm zurück. Zu seinen Händen, die locker das Lenkrad hielten. Zu seinem Profil, das im Schein der vorbeiziehenden Lichter mal heller, mal dunkler wurde. Zu diesem kleinen, kaum sichtbaren Lächeln, das um seine Mundwinkel spielte, als wüsste er genau, dass sie ihn ansah. Ihre Stimme war leise, als sie schließlich das Schweigen brach. „Dean?" Sie wartete, bis er kurz zu ihr herüberblickte, und dann lächelte sie ein weiches, fast verletzliches Lächeln. „Danke das du mich nach Hause bringst " Sie hielt seinen Blick kurz, dann sah sie wieder nach vorne. „Ich hätte nicht gedacht, dass ein Tag, der mit einem platten Reifen endet, trotzdem einer der schönsten Tage sein kann, die ich seit Langem hatte." Sie lachte leise, fast über sich selbst. „Das klingt wahrscheinlich total kitschig. Aber es ist wahr." Sie legte ihre Hand auf den Sitz zwischen ihnen, nicht direkt auf seine, aber nah genug, dass er sie sehen konnte. Ein Angebot. Mehr nicht. Dann drehte sie den Kopf zu ihm, ihr Blick warm, ihre Stimme einen Ton leiser „Du bist anders, Dean. Und ich glaube, ich mag das."

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Re: Badesee

von Allie am 24.07.2026 10:02

Sie sah ihn an. Einfach nur an. Er verstand es. Er drängte nicht. Er machte keine Szene. Er saß einfach da, machte Witze über Pommes und sagte ihr, dass er ihr nicht davonlaufen würde. Und in diesem Moment wusste sie, dass sie sich nicht hätte sorgen müssen. Dass sie einfach hätte vertrauen sollen. Allie lachte wie er mit den Pommes spielte . Sie nahm die Pommes Hälfte, die er ihr entgegenhielt, und lächelte ein weiches, warmes Lächeln, das ihre Augen erreichte. Dean machte vieles richtig und genau das schätze sie auch so an ihm. „ Friedensangebot angenommen" sagte sie leise und biss hinein. Sie kaute langsam, ließ den Moment wirken, und dann sah sie ihn an mit diesem süßen, offenen Blick, den sie nur selten zeigte. „Danke, Dean. Wirklich." Ihre Stimme war leiser als sonst, fast zärtlich. „Dass du das so locker nimmst. Dass du nicht wegläufst, nur weil ich ein bisschen kompliziert bin." Sie lachte leise. „Oder vielleicht mehr als ein bisschen." Sie schob den Teller mit den Pommes ein Stück zu ihm rüber, ein Zeichen der Nähe, ein kleines Angebot. „Ich bin froh, dass du heute da warst." Sie hielt seinen Blick fest, und für einen Moment war alles andere um sie herum vergessen die Lichterketten, der See, die letzten Gäste des Imbisses. Nur er zählte. Die Zeit verging wie im Flug. Sie redeten über Gott und die Welt, über seine Spiele, über ihr Studium. Irgendwann wurden die Lichterketten heller, der Himmel dunkler, und der Imbiss schloss langsam seine Pforten. Sie standen auf, gingen langsam zurück zum Parkplatz, die Stille zwischen ihnen angenehm und vertraut. Allie spürte, wie sie sich nichts mehr wünschte, als diesen Moment festzuhalten. Als sie an ihrem Fahrrad ankam, blieb sie stehen. Sie starrte auf den platten Reifen völlig platt, das Ventil leicht schief, als hätte jemand absichtlich die Luft herausgelassen. Sie seufzte tief, schüttelte den Kopf und lachte dann leise, ein müdes, aber amüsiertes Lachen. „Na toll dann muss ich wohl schieben.“ sagte sie und drehte sich zu Dean um. „Sieht so aus, als hätte der Tag noch ein kleines Finale für uns geplant." Sie zeigte auf den Reifen. „Ich glaube, das ist nicht mal ein schleichender Platten. Das ist ein richtiger, fieser, absichtlich aussehender Platten." Vielleicht irgendeine Frau die Dean will? Hm Gedanken kreisen durch ihren Kopf. Sie schob eine Hand durch ihr Haar und sah ihn mit einem schiefen Lächeln an. „Und jetzt? Hast du zufällig einen Fahrrad Reparatur Service in deiner Sporttasche versteckt? Oder muss ich wohl oder übel ein Taxi rufen und das Fahrrad hier stehen lassen?" Es war eine ehrliche Frage. Sie ärgerte sich denn Sie brauchte dieses Rad. Und auch wenn’s alt ist aber sie kommt damit von A nach B oder zum See 😅

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Re: Badesee

von Allie am 24.07.2026 09:10

Ihre vollste Aufmerksamkeit lag auf ihn. Allie hörte ihm zu, wie er von den anderen Mädchen sprach, von den unkomplizierten Vorstellungen, von Partys und Alkohol und seinem Zimmer und sie spürte, wie sich etwas in ihr zusammenzog. Nicht weil sie eifersüchtig war, sondern weil sie genau wusste, was er meinte. Sie hatte diese Mädchen selbst erlebt, auf Partys, in Bars, im Vorbeigehen. Und sie wusste, dass sie selbst nie eine von ihnen gewesen war. Sie hatte nie versucht, mit einem Hockeyspieler mitzugehen, nie in diese Richtung gedacht. Und jetzt saß sie hier, mit einem, der völlig anders war als all die Klischees, und das machte es so viel komplizierter. Sie lächelte über seine Pommes Einlage, über den Moment, als er die Pommes in die Luft warf und auffing und dieses Lächeln war echt, ehrlich. Aber als er dann von Dates sprach, von den letzten Wochen, und davon, dass alles andere sich wie Zeitverschwendung angefühlt hätte, wurde ihr Lächeln ein wenig weicher, fast ein wenig zögerlich. „Dean..." sagte sie leise, ihre Stimme ruhiger als zuvor. Sie nahm eine Pommes, tunkte sie in die Sauce, aber kaute nicht. Sie spielte nur damit herum, während sie nach den richtigen Worten suchte. „Das ist kein Date" sagte sie schließlich, und ihre Stimme klang fester, als sie sich anfühlte. „Das hier ist kein Date. Wir sitzen einfach hier, weil der Tag noch nicht vorbei ist. Weil du einen Imbiss kennst. Weil es schön ist, am See zu sein. Aber kein Date." Sie sah ihn an, und in ihren Augen lag etwas Verletzliches, das sie nicht verstecken konnte. Sie wollte nicht, dass er dachte, sie würde ihn abweisen. Aber sie hatte solche Angst davor, sich zu schnell in etwas Neues zu stürzen, nur um dann wieder festzustellen, dass sie noch nicht bereit war. „Ich will das nicht" sagte sie, und ihre Stimme war jetzt leiser, fast ein Flüstern. „Ich will nicht, dass das ein Date ist. Weil ich nicht weiß, ob ich bereit dafür bin. Weil ich Angst habe, dass ich mich wieder in etwas verliere, bevor ich weiß, was ich eigentlich will." Sie ließ die Pommes auf den Teller fallen und sah ihn an. Ihre Augen waren weich, fast traurig, aber es lag auch Wärme darin. „Aber ich will auch nicht, dass du denkst, ich hätte keine Lust, dich zu sehen. Denn das habe ich. Ich habe Lust, dich zu sehen. Ich habe Lust, mit dir zu reden, mit dir zu lachen, mit dir am See zu sitzen. Ich habe nur Angst davor, dass es mir zu viel wird. Dass ich mich fallenlasse, bevor ich weiß, ob ich sicher lande." Sie lachte leise, ein kurzes, fast verlegenes Lachen. „Das klingt wahrscheinlich total bescheuert. Du sitzt hier, wir machen Witze über Susi und Strolch, und ich rede von Abstürzen und Sicherheit." Sie sah zu ihm hinüber, und ihr Blick wurde ein wenig wärmer. „Aber ich möchte, dass du das verstehst. Dass es nicht an dir liegt. Es liegt an mir. An dem Chaos, das ich noch nicht sortiert habe." Sie strich eine Haarsträhne hinters Ohr und lächelte ihn an ein Lächeln, das nicht ganz ihre Augen erreichte, aber dennoch ehrlich war. „Also kein Date. Aber vielleicht ein Treffen. Ein zufälliges Treffen, bei dem zwei Menschen Pommes essen und sich unterhalten. Und wenn aus diesen zufälligen Treffen irgendwann mehr wird... dann werden wir das sehen. Wenn ich bereit bin. Und wenn du immer noch da sein willst."

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Re: Badesee

von Allie am 23.07.2026 22:58

Allie sah ihn an, wie er vor ihr stand, die Hände in den Hosentaschen, das Lächeln auf seinen Lippen, und spürte, wie sich etwas in ihrer Brust weitete warm und leicht, wie die letzten Sonnenstrahlen, die über den See tanzten. Sie schaute kurz zu ihrem Fahrrad, dann wieder zu ihm, und ein strahlendes Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus, das jede letzte Unsicherheit des Tages vertrieb. „Weißt du was?“ sagte sie, ihre Stimme weich und voller Wärme. „Ich hatte heute Morgen tatsächlich vor, nach Hause zu fahren, mich auf die Couch zu kuscheln und eine Serie zu schauen, die ich eh schon dreimal gesehen habe. Denn Hannah ist eh bei Graham.“ Sie zuckte mit den Schultern, ein schelmisches Funkeln in den Augen. „Das klingt gerade nach der langweiligsten Alternative, die ich mir vorstellen kann.“ Sie nahm ihr Fahrrad am Lenker, schob es ein Stück neben sich her, und blieb dann vor ihm stehen. Der Wind strich durch ihr noch leicht feuchtes Haar, und sie sah ihn mit diesem offenen, ehrlichen Blick an, den sie nur bei ihm zuließ. „Also ich komme mit. Aber nur unter einer Bedingung. Wir teilen und eine Portion.. so wie Susi und Strolch? Ok diese hatten Nudeln aber hey wir improvisieren einfach..“ Sie hob spielerisch einen Finger. Sie schob ihr Fahrrad langsam in Richtung Parkplatz, drehte sich aber nach ein paar Schritten noch einmal zu ihm um. Ihr Lächeln wurde ein wenig weicher. Für einen kurzen Moment hielt sie inne. Sie hielt seinen Blick einen Moment länger, dann wurde ihr Lächeln wieder frecher. „Jetzt komm schon. Zeig mir diese legendären Pommes.“ Sie schloss ihr Fahrrad am Parkplatz an und gemeinsam gingen den schmalen Weg entlang, der am Ufer entlangführte. Der Imbiss war tatsächlich klein und unscheinbar eine Holzbude mit ein paar bunten Tischen, die direkt am Wasser standen, umgeben von alten Bäumen, deren Äste sich über den See neigten. Sie kannte sie noch nicht einmal obwohl sie schon öfters am See war. Die Lichterketten, die zwischen den Bäumen aufgehängt waren, begannen bereits sanft zu leuchten, als die Dämmerung langsam einbrach. Allie ließ sich auf einen der Holzbänke nieder, die Arme auf die Tischplatte gestützt, und sah zu, wie Dean die Bestellung aufgab. Es war ein so alltäglicher Moment zwei Menschen, die Pommes bestellten, der See, das sanfte Licht und doch fühlte es sich für sie an, als wäre es etwas Besonderes. Als er mit Pommes und zwei Getränken zurückkam und sich neben sie setzte, lächelte sie ihn an. „Also“ sagte sie, während sie eine Pommes in die Sauce tunkte. „ wie viele Puck Bunnys hast du hier schon ausgeführt hm?“ Sie sah ihn erwartungsvoll an, während sie die Pommes kaute, und das Lächeln in ihren Augen verriet, dass sie wirklich neugierig war… ^^

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Re: Badesee

von Allie am 23.07.2026 20:53

Allie lachte auf, als sie mit einem lauten Platsch wieder auftauchte, das Wasser um sie herum in tausend glitzernden Tropfen zerbrach. Sie wischte sich mit einer Hand übers Gesicht, blinzelte die Sonne weg und sah Dean direkt vor sich, nass, grinsend, mit diesem Funkeln in den Augen, das sie so sehr mochte. Für einen Moment schwammen sie einfach nebeneinander, das Wasser kühl und klar um sie herum, der Lärm vom Ufer gedämpft durch die Entfernung. Dann drangen die Pfiffe und Jubelrufe wieder an ihr Ohr, und sie musste lachen. Sie drehte sich auf den Rücken, ließ sich von dem warmen Wasser tragen, und blickte in den strahlend blauen Himmel. Die Sonne kitzelte ihre Haut, das Wasser umspülte sie sanft, und sie fühlte sich so leicht und unbeschwert wie schon lange nicht mehr. Nach einigen Zügen schwammen sie gemeinsam zum Ufer, das Wasser flacher werdend, bis sie den Sandboden unter den Füßen spürten. Sie wateten durch die kleinen Wellen, die gegen ihre Beine plätscherten, und traten nass und strahlend an den Strand. Ihre Freundin kam ihnen bereits entgegen, ein Handtuch in der Hand und ein vielsagendes Grinsen im Gesicht. Na, ihr zwei“ sagte sie mit einem Blick, der alles sagte . Allie lachte, nahm das Handtuch und wickelte es sich um die Schultern. Sie trocknete sich die Haare, während Dean von seinen Teamkollegen empfangen wurde, die ihn sofort mit übertriebenen Rufen und Schulterklopfern begrüßten. Allie beobachtete es aus der Ferne, ein Lächeln auf den Lippen. Die Gruppe fand sich auf dem Sand zusammen ein bunter Mix aus Allies Freundinnen und Deans Teamkollegen, die sich auf Handtüchern und Decken niederließen. Die Sonne stand hoch, die Stimmung war leicht. Jemand hatte einen Volleyball ausgepackt, und es dauerte nicht lange, bis sich eine spontane Runde bildete. Allie spielte mit, und sie war überrascht, wie viel Spaß es machte. Sie war nicht besonders gut, aber das war ihr egal. Sie lachte, wenn sie den Ball verpasste, jubelte, wenn er zufällig über das Netz flog, und fühlte sich einfach frei. Und Dean? Dean war überall. Immer in ihrer Nähe, immer mit diesem Lächeln, das sie anblickte, wenn sie den Ball verfehlte, wenn sie sich über etwas ärgerte, wenn sie einfach nur da stand. Es war, als würde er jeden ihrer Momente festhalten, ohne sie das spüren zu lassen. Der Tag zog sich dahin. Sand unter den Füßen, Lachen in der Luft. Irgendwann saßen sie alle im Kreis, die Getränke kalt, die Sonne tiefer stehend. Allie hatte sich neben Dean auf eine Decke fallen lassen, ihre Schultern berührten sich leicht, als sie auf das Wasser hinausschauten. „Weißt du was?“ sagte sie leise, damit nur er sie hören konnte. „Ich hab heute Morgen nicht gedacht, dass ich hier sitze. Dass du hier sitzt. Dass der Tag so... schön wird.“ Sie drehte den Kopf zu ihm, ihr Blick warm, ihr Lächeln ehrlich. Sie ließ den Blick noch einen Moment auf ihm ruhen, bevor sie den Kopf leicht an seine Schulter lehnte und den Sonnenuntergang am Horizont betrachtete. Es war ein kleiner Moment. Leise. Unauffällig. Aber für Allie fühlte er sich an wie ein Versprechen kein großes, kein lautes. Einfach ein stilles. Vielleicht. Vielleicht ist das genau richtig. Als sich einer nach den anderen verabschiedet stand sie am Ende mit Dean an seinem Wagen. Ihr Rad neben sich stehend irgendwie wollte sie diesen Tag nicht zuende gehen lassen.

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Re: Badesee

von Allie am 23.07.2026 18:44

„ Deine Freunde kennen dich nun mal..“ zwinkerte sie. Wenn hannah erfährt dass ich heute hier war und naja das wir so gequatscht haben wird sie mich mit Fragen Löchern.“ Ihre Augen ruhten auf ihn und Allie sah ihn an, während er sprach, und spürte, wie sich etwas in ihrer Brust weitete warm und leicht, wie der Sommerwind, der über den See strich. Er saß neben ihr, nass, lächelnd, und redete über Garrett, über seine Teamkollegen, darüber, dass ihm alles egal war, solange sie hier war. Und sie glaubte ihm. Jedes einzelne Wort. War es naiv? Sie wusste es nicht. Ein Strahlen breitete sich auf ihrem Gesicht aus, so ungefiltert und ehrlich, dass sie selbst überrascht war. Sie lachte leise, schüttelte den Kopf. „Du weißt schon, dass du gerade den süßesten Monolog gehalten hast, den ich je gehört habe, oder?“ sagte sie, ihre Stimme weich und voller Wärme. „Und das vor Publikum. Deine Teamkollegen werden dich nie wieder in Ruhe lassen.“ Sie zog die Beine an, stand mit einer fließenden Bewegung auf der Plattform auf und drehte sich zu ihm. Das Holz war warm unter ihren Füßen, die Sonne tauchte sie in goldene Farbe, und der See schimmerte hinter ihr wie ein flüssiger Spiegel. Sie streckte ihm die Hand entgegen eine Einladung, nicht eine Aufforderung. „Also, Di Laurentis“ sagte sie mit einem Funkeln in den Augen, das genauso herausfordernd war wie damals im Malone „ich hab da eine Frage. Was hast du heute Abend vor?“ Sie ließ die Hand einen Moment in der Luft hängen, ihr Lächeln wurde ein wenig schelmischer. „Weil und das ist jetzt nur so ein Gedanke ich habe das Gefühl, dass wir diesen Nachmittag noch nicht ganz ausgereizt haben. Und ehrlich gesagt ist es mir ziemlich egal, wer uns gerade vom Ufer aus beobachtet.“ Sie warf einen kurzen Blick über ihre Schulter zu den neugierigen Blicken am Strand, ihre Freundinnen die ihr triumphierend zuzwinkerten , Garrett, der eine Augenbraue hob, und ein paar andere, die sich kaum Mühe gaben, ihre Neugier zu verstecken. Dann sah sie wieder Dean an. „Die gucken doch sowieso.“ Sie lachte, ein heller, unbeschwerter Klang. „Also können wir ihnen genauso gut etwas zu gucken geben.“ Sie trat einen Schritt näher an den Rand der Plattform, das Wasser unter ihr dunkel und einladend. „Ich hab einen Vorschlag“ sagte sie, ihre Stimme leiser, aber immer noch mit diesem schelmischen Unterton. „Wir springen zusammen ins Wasser. Jetzt. Nicht, weil wir uns etwas beweisen müssen. Sondern weil es sich richtig anfühlt.“ Sie hielt ihm immer noch die Hand hin, ihr Blick traf seinen, offen und warm. „Also was ist, Dean? Hast du Lust, mit mir in den See zu springen? Oder hast du Angst, dass deine Teamkollegen noch mehr Gründe haben, dich aufzuziehen?“ Ein kleines, verletzliches Lächeln huschte über ihre Lippen, während sie darauf wartete, dass er ihre Hand nahm. Dieser Moment war ein Versprechen kein großes, kein ewiges. Aber ein echtes.

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Re: Badesee

von Allie am 23.07.2026 14:18

Allie spürte, wie sich etwas in ihrer Brust löste, als er sagte, dass er sich einfach freue, sie zu sehen. Kein Vorwurf. Keine versteckte Frage. Einfach dieses warme, ehrliche Lächeln, das sie schon im Malone so oft hatte aufleuchten sehen. Sie trat einen weiteren Schritt ins Wasser, bis es ihr bis zu den Waden reichte, und ließ den Blick kurz über seine Schulter zu seinen Freunden schweifen, die sie interessiert beobachteten Garrett mit einem vielsagenden Grinsen, Logan mit offener Neugier. Dann sah sie wieder Dean an. „Weißt du, was das Verrückte ist?“ sagte sie, ihre Stimme leichter, fast ein bisschen neckisch. „Ich hatte auch ungefähr fünf verschiedene Begrüßungen im Kopf. Tut mir leid, dass ich mich nicht gemeldet habe. Ich hab die ganze Zeit an dich gedacht. Dein Kuss hat mich verfolgt..“ Sie zuckte mit den Schultern, ein kleines Lächeln auf den Lippen. „Und dann stehst du da, nass, halbnackt, und sagst einfach, dass du dich freust, mich zu sehen.“ Sie schüttelte den Kopf. „Das ist unfair. Du machst es mir viel zu leicht.“ Sie ging noch ein paar Schritte weiter, bis das Wasser ihr bis zu den Oberschenkeln reichte, und drehte sich dann zu ihm um. Die Sonne stand hoch, ihr Bikini glitzerte in der Nässe, und sie sah ihn mit diesem Blick an, der irgendwo zwischen Herausforderung und Zärtlichkeit schwankte. „Aber weißt du was? Es ist auch irgendwie schön. Dass du nicht fragst, warum ich mich nicht gemeldet habe. Dass du einfach... da bist. Und wartest. Ohne Druck.“ Sie lächelte, dieses Mal weicher. „Das ist neu für mich. Und ich glaube, ich mag es.“ Sie drehte sich um und watete weiter ins Wasser, bis es ihr bis zur Taille reichte. Dann schwamm sie mit ein paar eleganten Zügen zu der kleinen Plattform ein Stück vom Ufer entfernt, die an diesem Tag kaum genutzt wurde. Sie zog sich hoch, das Wasser lief in glitzernden Perlen über ihre Haut, und setzte sich auf den warmen Holzrand. Ihre Beine baumelten ins Wasser, während sie ihn ansah, der noch im flachen Teil stand. „Na?“ rief sie mit einem schelmischen Lächeln. „Kommst du her, oder bleibst du dort angewurzelt stehen?“ Sie lehnte sich zurück, die Hände auf dem Holz hinter sich abgestützt, die Sonne auf ihrem Gesicht. Sie sah ihn an, wie er da stand, und spürte diesen leichten, flatternden Schmetterling in ihrer Brust dieses Gefühl, das sie schon lange nicht mehr gehabt hatte. Es war aufregend. Und es war ein bisschen beängstigend. Aber vor allem fühlte es sich richtig an. „Ich hab übrigens oft an dich gedacht“ sagte sie, als er näher kam. Ihre Stimme war ruhiger, fast nachdenklich. Sie zögerte kurz, ihr Blick wurde für einen Moment verletzlich. „Ich hab sogar deine Nummer im Handy angestarrt. Mehr als einmal.“ Sie lachte leise, schüttelte den Kopf. „Aber ich hab mich nicht getraut. Weil ich nicht wusste, ob ich dir etwas bieten kann, was fair ist. Weil ich nicht wusste, ob ich wirklich bereit bin.“ Sie sah ihn an, als er näher kam, das Wasser um seine Hüften, und ihr Blick wurde weich. „Und jetzt sitze ich hier, am See, in der Sonne, und du stehst da und siehst aus wie der Sommer selbst und ich merke, dass ich einfach nur froh bin, dass du nicht weggelaufen bist. Und das du heute hier bist..“

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Re: Badesee

von Allie am 23.07.2026 11:25

Allie hatte es gesehen. Dieses eine, winzige Nicken. Dieses schiefe Lächeln, das sie sofort an den Abend im Malone zurückversetzte, an seine Hand auf ihrer Hüfte, an seinen Kuss auf ihren Mundwinkel. Und sie hatte in diesem Moment das Gefühl, dass ihr Herz einen kompletten Überschlag machte und dann irgendwo in ihrer Brust stecken blieb. Sie lag noch immer auf dem Bauch, aber jetzt spürte sie jeden einzelnen Sonnenstrahl auf ihrer Haut, als würde ihre gesamte Körperoberfläche auf Empfang schalten „Allie"sagte ihre Freundin mit einem Ton, der sie sofort aufhorchen ließ. "Du atmest nicht." Stille kurze aber ja … „Was?" Allie hob den Kopf und drehte sich halb um. "Doch. Natürlich atme ich." Ihre Freundin zog eine Augenbraue hoch. "Du hast gerade zehn Sekunden lang die Luft angehalten. Ich habe dich beobachtet." Allie setzte sich auf, zog ihre Sonnenbrille ab und fuhr sich durchs Haar. "Ich habe nicht die Luft angehalten. Ich habe... mich entspannt. Das ist eine Atemtechnik. Ist wie Yoga..“ … „Eine Atemtechnik ujd Yoga bei der man gleichzeitig wie ein Reh im Scheinwerferlicht aussieht?" Alle lachten als Allie sprach. "Er hat dir zugewinkt, oder kennst du ihn gut?“ Sie murmelte nur „Er hat mir nicht zugewinkt. Er hat... genickt. Das ist was anderes. Ihn kennt doch jeder oder?“ versuchte sie ruhig und gelassen zu sagen dann sie warf einen scharfen Blick zu ihnen rüber . Allie schüttelte den Kopf, während sie den Blick wieder kurz zu der Gruppe Hockeyspieler schweifen ließ. Dean stand jetzt bis zu den Knien im Wasser und unterhielt sich mit Garrett sie wusste das Hannah in der Uni war und sicher noch nachkommen würde und sie wusste genau, dass er sie gesehen hatte. Dass er wusste, dass sie hier war. Und dass er einfach weitermachte, als wäre nichts. Genau das machte es so schwer. Er drängte nicht. Er forderte nichts. Er ließ ihr diesen Raum, den sie sich gewünscht hatte und jetzt, wo sie ihn hatte, wusste sie nicht, was sie damit anfangen sollte. Allie seufzte leicht und ließ sich zurück auf die Decke fallen. Sie legte die Arme über die Augen. "Ich tu so als wäre ich nicht da..“ Sie setzte sich wieder auf, ihre Beine angezogen, die Arme um die Knie geschlungen, und ließ ihren Blick über den See schweifen. Dean war jetzt weiter im Wasser, spielte mit seinen Freunden, lachte, tauchte unter und Allie beobachtete ihn, ohne es wirklich kontrollieren zu können. Sie beobachtete, wie sein Körper durch das Wasser glitt, wie er seine Sonnenbrille abnahm und sie einem Freund zuwarf, wie er das Wasser aus seinen Haaren schüttelte und dabei lachte. Er sah aus wie ein Typ, der einfach nur einen perfekten Tag am See hatte. Und doch wusste Allie, dass da mehr war. Dass er sie gesehen hatte. Dass er sich nicht meldete, weil er ihr Versprechen hielt. „Ich geh ins Bett Wasser " sagte sie plötzlich, mehr zu sich selbst als zu den anderen. Niemand wusste genau was da los war zwischen den beiden, ok sie wusste es ja selbst nicht mal. Allie stieß einen langen Atemzug aus, während sie noch immer zu ihm hinüberschaute. Sie sah, wie er sich umdrehte nicht gezielt, sondern einfach so, als würde er den Strand überblicken und für einen Moment trafen sich ihre Blicke erneut. Er lächelte nicht. Er nickte nicht. Er hielt einfach inne und sah sie an, als hätte er die ganze Zeit nur darauf gewartet, dass sie den ersten Schritt macht. In Allies Brust wurde es ganz still. Sie hörte auf zu überlegen. Sie hörte auf abzuwägen. Sie stand einfach auf. Ihre Beine trugen sie fast von allein über den warmen Sand. Ihr Blick war auf ihn gerichtet, auf diese eine Person, die sie vor Wochen hatte warten lassen und die immer noch da war. Im Wasser, in der Sonne, mit diesem ruhigen Blick, der sie ansehen konnte, ohne sie zu verurteilen. Dean hatte sie kommen sehen, noch bevor sie die Hälfte des Weges zurückgelegt hatte. Er lächelte sie an. Ein langsames, warmes Lächeln. Er blieb einfach im Wasser stehen, bis sie am Ufer ankam. Allie blieb kurz vor der Wasserlinie stehen, das Wasser umspülte ihre Füße. Sie zögerte nur eine Sekunde. Dann sagte sie „Dean. hey….“ Ihre Stimme klang überraschend ruhig. Allie lächelte, und dieses Lächeln war weicher als all ihre schlagfertigen Sprüche. „ Schön Dich zu sehen..“ Diese Worte waren ehrlich sie freute sich wirklich.

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Re: Badesee

von Allie am 23.07.2026 10:37

Die Wochen vergingen. Und Allie dachte oft an Dean. Viel öfter, als sie sich eingestehen wollte. Es waren nicht die großen, dramatischen Gedanken, keine Sehnsucht, die sie nachts wachhielt, keine ständige Frage, ob er wohl auch an sie dachte. Es waren die kleinen Momente. Wenn sie an der Pinnwand vorbeikam und an den Nachmittag dachte, an dem er ihr geholfen hatte, die alten Flyer abzureißen. Wenn sie im Malone war und zum Billardtisch sah, an seine Hand auf ihrer, an sein Lachen. Wenn sie abends am Fenster saß und daran dachte, wie er gesagt hatte, dass er warten könne. Dass er nicht drängte. Dass sie sich melden solle, wenn sie bereit sei. Aber sie meldete sich nicht. Nicht, weil sie nicht wollte. Sondern weil Sean noch da war. Dieses diffuse, zähe Etwas, das sich nicht benennen ließ keine Beziehung, keine Freundschaft, einfach ein Überbleibsel von etwas, das einmal mehr gewesen war. Er tauchte auf, wenn sie ihn nicht erwartete, schrieb Nachrichten, die sie nicht beantworten wollte, und tauchte dann wieder ab in der Hoffnung sie knickte ein. Warum? Weil sie es immer tat. Es war anstrengend. Es war auslaugend. Und es hielt sie davon ab, sich auf etwas Neues einzulassen. Also schob sie Dean in eine Ecke ihres Herzens, in der sie ihn sicher verwahrte, und sagte sich, dass es besser so sei. Bis zu diesem Nachmittag am See. Es war einer dieser perfekten Tage der Himmel strahlend blau, die Sonne warm, aber nicht drückend, und eine leichte Brise, die über das Wasser strich. Der See war voller Leben. Familien mit Kindern, die planschten, Pärchen, die sich im flachen Wasser umarmten, und Gruppen von Studierenden, die sich auf Decken und Handtüchern verteilten. Allie lag auf ihrer Decke, die Augen hinter einer Sonnenbrille versteckt, und spürte, wie die Wärme in ihre Haut kroch. Sie hatte die letzte Woche kaum geschlafen wieder dieses Gefühl, nicht anzukommen, nicht zu wissen, wohin sie gehörte. Aber hier, am Wasser, mit dem Rauschen der Wellen und dem Lachen ihrer Freunde, fühlte sie sich zum ersten Mal seit Tagen leicht. „Allie, du kriegst einen Sonnenbrand" rief einer ihrer Freundinnen von der Decke neben ihr. "Du hast dich ewig nicht eingecremt." Allie winkte ab, ohne die Augen zu öffnen. "Ich bin dabei, einen wunderschönen Teint zu entwickeln. Das ist Kunst. Kein Sonnenbrand." Ihre Freundinnen lachten über ihre unverblümte Art Dinge zu erklären, und Allie hörte, wie sie sich wieder auf ihre Decke legte. Die Stimmen ihrer Freunde vermischten sich mit dem Plätschern des Wassers und der entfernten Musik von einer Boombox am anderen Ende des Strandes. Es war friedlich. Es war genau das, was sie gebraucht hatte. Sie hatte nicht mitbekommen, dass eine Gruppe von Hockeyspielern den Strand betreten hatte. Nicht, bis die Mädels plötzlich aufhörten zu reden und sie stattdessen leise und mit einem vielsagenden Unterton in der Stimme sagten „Allie. Sieh mal, wer da ist." Allie öffnete langsam ein Auge. Dann das andere. Und dann setzte sie sich so ruckartig auf, dass sie fast ihre Sonnenbrille verlor. Dean stand keine zwanzig Meter entfernt am Rand des Wassers. Er trug eine weite Badeshorts und nichts weiter sein Oberkörper nackt, die Haut von der Sonne leicht gebräunt, die Muskeln unter der Haut entspannt. Er lachte gerade über etwas, das einer seiner Freunde gesagt hatte, und sein Kopf war in den Nacken gelegt, die Augen hinter einer dunklen Sonnenbrille verborgen. Er sah aus wie jemand, der genau wusste, wie gut er aussah. Aber er sah nicht abgehoben aus. Er sah einfach... da aus. Lebendig. Und neben ihn? Zwei Blondinen. Sie schluckte. Sie hatte ihn nicht angerufen. Sie hatte sich nicht gemeldet. Und jetzt stand er hier, am gleichen See, in der gleichen Sonne, und wusste vermutlich nicht einmal, dass sie hier war. „Allie" flüsterten sie und stupsten sie an. "Du starrst.".. Allie murrte leise… „Ich starre nicht"sagte sie , aber ihre Stimme klang ein bisschen zu scharf. "Ich beobachte nur das Umfeld. Das ist wichtig für die persönliche Sicherheit.“ alle lachten…. "Klar. Das Umfeld. Der nackte Oberkörper von Dean Di Laurentis ist also Teil deiner Sicherheitsstrategie." Allie ignorierte es und zog sich die Sonnenbrille wieder über die Augen. Sie wollte nicht, dass er sie sah. Nicht jetzt. Nicht so. Aber ihr Blick wanderte trotzdem immer wieder zu ihm hinüber, und sie konnte nicht verhindern, dass ihre Gedanken zu diesem Abend im Malone zurückkehrten. Zu dem Kuss auf ihre Wange. Zu dem Moment, als er sie eingeholt hatte und gesagt hatte „Der richtige Kuss wartet." Sie hatte so oft daran gedacht. So oft hatte sie ihr Handy in der Hand gehalten und seinen Namen angestarrt. Aber sie hatte nicht getippt. Sie hatte nicht geschrieben. Weil sie nicht wusste, was sie sagen sollte, ohne ihn in dieses Chaos hineinzuziehen, das ihr Leben gerade war. Und jetzt stand er hier, und sie lag auf einer Decke, im Bikini, und fühlte sich plötzlich viel zu nackt und nicht nur, weil sie kaum Stoff trug. Nicht das sie ihren Körper nicht liebte aber…Sie drehte sich auf den Bauch, legte den Kopf auf die verschränkten Arme und versuchte, nicht mehr an ihn zu denken. Es funktionierte nicht. Sie spürte, wie ihre Haut zu prickeln begann, und wusste, dass es nicht die Sonne war. Es war dieses Gefühl dieses Kribbeln, das sie immer überkam, wenn sie in seiner Nähe war. Sie hoffte einfach, dass er sie nicht entdeckte. Dass er in seiner eigenen Welt war, mit seinen Jungs den anderen Frauen und nicht herübersah. Dass sie diesen Moment ungestört überstehen würde, ohne dass sie sich erklären musste, warum sie sich nicht gemeldet hatte. Aber der Tag war noch lang. Und der See war nicht groß.

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