Badesee

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Allie

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21+ Human Student Booklover Writer Künstler/Künstlerin Off Campus BRIAR Für Dean & Allie

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Badesee

from Allie on 07/23/2026 10:36 AM

Wie der Name schon sagt hier kann man baden ^^

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Allie

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Re: Badesee

from Allie on 07/23/2026 10:37 AM

Die Wochen vergingen. Und Allie dachte oft an Dean. Viel öfter, als sie sich eingestehen wollte. Es waren nicht die großen, dramatischen Gedanken, keine Sehnsucht, die sie nachts wachhielt, keine ständige Frage, ob er wohl auch an sie dachte. Es waren die kleinen Momente. Wenn sie an der Pinnwand vorbeikam und an den Nachmittag dachte, an dem er ihr geholfen hatte, die alten Flyer abzureißen. Wenn sie im Malone war und zum Billardtisch sah, an seine Hand auf ihrer, an sein Lachen. Wenn sie abends am Fenster saß und daran dachte, wie er gesagt hatte, dass er warten könne. Dass er nicht drängte. Dass sie sich melden solle, wenn sie bereit sei. Aber sie meldete sich nicht. Nicht, weil sie nicht wollte. Sondern weil Sean noch da war. Dieses diffuse, zähe Etwas, das sich nicht benennen ließ keine Beziehung, keine Freundschaft, einfach ein Überbleibsel von etwas, das einmal mehr gewesen war. Er tauchte auf, wenn sie ihn nicht erwartete, schrieb Nachrichten, die sie nicht beantworten wollte, und tauchte dann wieder ab in der Hoffnung sie knickte ein. Warum? Weil sie es immer tat. Es war anstrengend. Es war auslaugend. Und es hielt sie davon ab, sich auf etwas Neues einzulassen. Also schob sie Dean in eine Ecke ihres Herzens, in der sie ihn sicher verwahrte, und sagte sich, dass es besser so sei. Bis zu diesem Nachmittag am See. Es war einer dieser perfekten Tage der Himmel strahlend blau, die Sonne warm, aber nicht drückend, und eine leichte Brise, die über das Wasser strich. Der See war voller Leben. Familien mit Kindern, die planschten, Pärchen, die sich im flachen Wasser umarmten, und Gruppen von Studierenden, die sich auf Decken und Handtüchern verteilten. Allie lag auf ihrer Decke, die Augen hinter einer Sonnenbrille versteckt, und spürte, wie die Wärme in ihre Haut kroch. Sie hatte die letzte Woche kaum geschlafen wieder dieses Gefühl, nicht anzukommen, nicht zu wissen, wohin sie gehörte. Aber hier, am Wasser, mit dem Rauschen der Wellen und dem Lachen ihrer Freunde, fühlte sie sich zum ersten Mal seit Tagen leicht. „Allie, du kriegst einen Sonnenbrand" rief einer ihrer Freundinnen von der Decke neben ihr. "Du hast dich ewig nicht eingecremt." Allie winkte ab, ohne die Augen zu öffnen. "Ich bin dabei, einen wunderschönen Teint zu entwickeln. Das ist Kunst. Kein Sonnenbrand." Ihre Freundinnen lachten über ihre unverblümte Art Dinge zu erklären, und Allie hörte, wie sie sich wieder auf ihre Decke legte. Die Stimmen ihrer Freunde vermischten sich mit dem Plätschern des Wassers und der entfernten Musik von einer Boombox am anderen Ende des Strandes. Es war friedlich. Es war genau das, was sie gebraucht hatte. Sie hatte nicht mitbekommen, dass eine Gruppe von Hockeyspielern den Strand betreten hatte. Nicht, bis die Mädels plötzlich aufhörten zu reden und sie stattdessen leise und mit einem vielsagenden Unterton in der Stimme sagten „Allie. Sieh mal, wer da ist." Allie öffnete langsam ein Auge. Dann das andere. Und dann setzte sie sich so ruckartig auf, dass sie fast ihre Sonnenbrille verlor. Dean stand keine zwanzig Meter entfernt am Rand des Wassers. Er trug eine weite Badeshorts und nichts weiter sein Oberkörper nackt, die Haut von der Sonne leicht gebräunt, die Muskeln unter der Haut entspannt. Er lachte gerade über etwas, das einer seiner Freunde gesagt hatte, und sein Kopf war in den Nacken gelegt, die Augen hinter einer dunklen Sonnenbrille verborgen. Er sah aus wie jemand, der genau wusste, wie gut er aussah. Aber er sah nicht abgehoben aus. Er sah einfach... da aus. Lebendig. Und neben ihn? Zwei Blondinen. Sie schluckte. Sie hatte ihn nicht angerufen. Sie hatte sich nicht gemeldet. Und jetzt stand er hier, am gleichen See, in der gleichen Sonne, und wusste vermutlich nicht einmal, dass sie hier war. „Allie" flüsterten sie und stupsten sie an. "Du starrst.".. Allie murrte leise… „Ich starre nicht"sagte sie , aber ihre Stimme klang ein bisschen zu scharf. "Ich beobachte nur das Umfeld. Das ist wichtig für die persönliche Sicherheit.“ alle lachten…. "Klar. Das Umfeld. Der nackte Oberkörper von Dean Di Laurentis ist also Teil deiner Sicherheitsstrategie." Allie ignorierte es und zog sich die Sonnenbrille wieder über die Augen. Sie wollte nicht, dass er sie sah. Nicht jetzt. Nicht so. Aber ihr Blick wanderte trotzdem immer wieder zu ihm hinüber, und sie konnte nicht verhindern, dass ihre Gedanken zu diesem Abend im Malone zurückkehrten. Zu dem Kuss auf ihre Wange. Zu dem Moment, als er sie eingeholt hatte und gesagt hatte „Der richtige Kuss wartet." Sie hatte so oft daran gedacht. So oft hatte sie ihr Handy in der Hand gehalten und seinen Namen angestarrt. Aber sie hatte nicht getippt. Sie hatte nicht geschrieben. Weil sie nicht wusste, was sie sagen sollte, ohne ihn in dieses Chaos hineinzuziehen, das ihr Leben gerade war. Und jetzt stand er hier, und sie lag auf einer Decke, im Bikini, und fühlte sich plötzlich viel zu nackt und nicht nur, weil sie kaum Stoff trug. Nicht das sie ihren Körper nicht liebte aber…Sie drehte sich auf den Bauch, legte den Kopf auf die verschränkten Arme und versuchte, nicht mehr an ihn zu denken. Es funktionierte nicht. Sie spürte, wie ihre Haut zu prickeln begann, und wusste, dass es nicht die Sonne war. Es war dieses Gefühl dieses Kribbeln, das sie immer überkam, wenn sie in seiner Nähe war. Sie hoffte einfach, dass er sie nicht entdeckte. Dass er in seiner eigenen Welt war, mit seinen Jungs den anderen Frauen und nicht herübersah. Dass sie diesen Moment ungestört überstehen würde, ohne dass sie sich erklären musste, warum sie sich nicht gemeldet hatte. Aber der Tag war noch lang. Und der See war nicht groß.

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Dean

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Re: Badesee

from Dean on 07/23/2026 10:54 AM

Dean hatte den Ball gerade mit einem satten Sprung ins Wasser geschleudert, als Logan ihm lachend einen kräftigen Schubs gegen die Schulter verpasste. „Alter, du zielst wie ein Blinder." „Ich ziele gar nicht", erwiderte Dean grinsend. „Ich sorge nur dafür, dass du glaubst, du hättest eine Chance." Logan schnaubte, während Garrett im Vorbeigehen nur den Kopf schüttelte. „Du bist unerträglich." „Und trotzdem seid ihr freiwillig hier." Dean breitete gespielt die Arme aus. „Das sagt mehr über euch aus als über mich." Das Gelächter der Jungs vermischte sich mit dem Rauschen des Wassers. Dean zog sich die Sonnenbrille ein Stück höher auf die Nase und ließ den Blick über den Strand schweifen. Eigentlich ohne ein bestimmtes Ziel. Er beobachtete Familien, die Kinder durchs flache Wasser jagten, ein paar Studenten, die versuchten, einen Volleyball halbwegs kontrolliert über ein Netz zu schlagen, und irgendwo spielte jemand viel zu laut Musik. Ein ganz normaler Sommertag. Bis sein Blick an einer Gruppe junger Frauen hängen blieb. Erst registrierte er nur eine Decke. Dann eine vertraute Sonnenbrille. Dunkles Haar. Und schließlich dieses Gesicht, das ihm in den vergangenen Wochen deutlich häufiger durch den Kopf gegangen war, als ihm lieb gewesen wäre. Allie.
Für einen Augenblick blieb er einfach stehen. Die Gespräche seiner Freunde verschwammen zu einem dumpfen Hintergrundrauschen. Sie war also tatsächlich hier. Er hatte keine Ahnung gehabt. Und während sein Blick auf ihr ruhte, bemerkte er, wie sie sich plötzlich aufsetzte. Zu schnell. Fast so, als hätte sie sich erschrocken. Ihre Sonnenbrille verrutschte leicht, sie richtete sie hastig wieder und sie starrte ihn an. Dean konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Na also. Er war sich ziemlich sicher, dass sie ihn gerade ansah. Im nächsten Moment drehte sie sich demonstrativ weg, legte sich auf den Bauch und tat mit bemerkenswert wenig Überzeugung so, als wäre plötzlich der Sand vor ihrer Nase das Interessanteste am ganzen Strand. „Dean?" Garretts Stimme riss ihn aus seinen Gedanken. „Alles gut?" Dean blinzelte, wandte den Blick kurz von Allie ab und nickte. „Ja." Logan folgte seinem Blick und grinste augenblicklich. „Ach so." Er zog das Wort genüsslich in die Länge. „Deshalb also." Dean verdrehte die Augen. „Deshalb was?" Logan stieß ihn mit dem Ellbogen an. „Die Brünette auf der Decke." Dean antwortete nicht sofort. Sein Blick glitt erneut zu ihr. Sie hatte sich kein einziges Mal wieder umgedreht. Zumindest nicht offensichtlich. „Die kenn ich", sagte er schließlich ruhig. Garrett hob überrascht eine Braue. „Allie?" Dean nickte nur knapp. Garretts Blick wanderte zwischen Dean und der Decke hin und her. Ein kaum merkliches Lächeln erschien auf seinem Gesicht. „Interessant." Dean schnaubte. „Mach nichts daraus." „Hab ich gar nicht vor." Garrett grinste unschuldig. „Ich beobachte nur das Umfeld. Ist wichtig für die persönliche Sicherheit." Dean musste unwillkürlich lachen. Genau diesen Satz, den hatte er irgendwo schon einmal gehört. Sein Blick wanderte wieder zu Allie. Sie lag noch immer auf dem Bauch. Viel zu regungslos. Sie versteckte sich. Und plötzlich wusste er auch warum. Sie hatte sich nicht gemeldet. Wahrscheinlich glaubte sie, sie müsste sich jetzt erklären. Dean atmete leise aus. Genau das wollte er nicht. Er hatte ihr versprochen zu warten. Warten bedeutete nicht nur, keine Nachrichten zu schreiben. Es bedeutete auch, ihr den Raum zu lassen, den sie brauchte. Er hätte einfach zu ihr hinübergehen können. Wahrscheinlich hätte sie sich gefreut. Vielleicht wäre sie auch nervös geworden. Beides wollte er ihr gerade ersparen. Also wandte er sich wieder seinen Freunden zu.
„Kommt." Er hob den Ball vom Sand auf. „Verlierer geht Eis holen." Logan lachte. „Du wechselst das Thema ja auffällig schnell." Dean grinste nur und warf den Ball erneut Richtung Wasser. Doch kaum zehn Minuten später, als Garrett und Logan sich lautstark darüber stritten, ob ein Ball im Wasser noch als „im Feld" zählte, wanderte sein Blick wieder wie von selbst über den Strand. Diesmal trafen sich ihre Augen. Nur für einen Herzschlag. Sie hatte offenbar geglaubt, er würde gerade nicht herschauen. Dean hob weder die Hand noch rief er ihren Namen. Er schenkte ihr lediglich dieses vertraute, schiefe Lächeln, das sie aus dem Malone kannte, und nickte ihr kaum merklich zu. Kein Vorwurf. Keine Frage. Nur ein stilles Ich habe dich gesehen. Und genauso ruhig wandte er sich wieder seinen Freunden zu, als wäre nichts gewesen. Denn genau das hatte er ihr versprochen. Er konnte warten. Und wenn sie irgendwann zu ihm kommen wollte, würde sie wissen, dass er nicht weggelaufen war.

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Allie

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Re: Badesee

from Allie on 07/23/2026 11:25 AM

Allie hatte es gesehen. Dieses eine, winzige Nicken. Dieses schiefe Lächeln, das sie sofort an den Abend im Malone zurückversetzte, an seine Hand auf ihrer Hüfte, an seinen Kuss auf ihren Mundwinkel. Und sie hatte in diesem Moment das Gefühl, dass ihr Herz einen kompletten Überschlag machte und dann irgendwo in ihrer Brust stecken blieb. Sie lag noch immer auf dem Bauch, aber jetzt spürte sie jeden einzelnen Sonnenstrahl auf ihrer Haut, als würde ihre gesamte Körperoberfläche auf Empfang schalten „Allie"sagte ihre Freundin mit einem Ton, der sie sofort aufhorchen ließ. "Du atmest nicht." Stille kurze aber ja … „Was?" Allie hob den Kopf und drehte sich halb um. "Doch. Natürlich atme ich." Ihre Freundin zog eine Augenbraue hoch. "Du hast gerade zehn Sekunden lang die Luft angehalten. Ich habe dich beobachtet." Allie setzte sich auf, zog ihre Sonnenbrille ab und fuhr sich durchs Haar. "Ich habe nicht die Luft angehalten. Ich habe... mich entspannt. Das ist eine Atemtechnik. Ist wie Yoga..“ … „Eine Atemtechnik ujd Yoga bei der man gleichzeitig wie ein Reh im Scheinwerferlicht aussieht?" Alle lachten als Allie sprach. "Er hat dir zugewinkt, oder kennst du ihn gut?“ Sie murmelte nur „Er hat mir nicht zugewinkt. Er hat... genickt. Das ist was anderes. Ihn kennt doch jeder oder?“ versuchte sie ruhig und gelassen zu sagen dann sie warf einen scharfen Blick zu ihnen rüber . Allie schüttelte den Kopf, während sie den Blick wieder kurz zu der Gruppe Hockeyspieler schweifen ließ. Dean stand jetzt bis zu den Knien im Wasser und unterhielt sich mit Garrett sie wusste das Hannah in der Uni war und sicher noch nachkommen würde und sie wusste genau, dass er sie gesehen hatte. Dass er wusste, dass sie hier war. Und dass er einfach weitermachte, als wäre nichts. Genau das machte es so schwer. Er drängte nicht. Er forderte nichts. Er ließ ihr diesen Raum, den sie sich gewünscht hatte und jetzt, wo sie ihn hatte, wusste sie nicht, was sie damit anfangen sollte. Allie seufzte leicht und ließ sich zurück auf die Decke fallen. Sie legte die Arme über die Augen. "Ich tu so als wäre ich nicht da..“ Sie setzte sich wieder auf, ihre Beine angezogen, die Arme um die Knie geschlungen, und ließ ihren Blick über den See schweifen. Dean war jetzt weiter im Wasser, spielte mit seinen Freunden, lachte, tauchte unter und Allie beobachtete ihn, ohne es wirklich kontrollieren zu können. Sie beobachtete, wie sein Körper durch das Wasser glitt, wie er seine Sonnenbrille abnahm und sie einem Freund zuwarf, wie er das Wasser aus seinen Haaren schüttelte und dabei lachte. Er sah aus wie ein Typ, der einfach nur einen perfekten Tag am See hatte. Und doch wusste Allie, dass da mehr war. Dass er sie gesehen hatte. Dass er sich nicht meldete, weil er ihr Versprechen hielt. „Ich geh ins Bett Wasser " sagte sie plötzlich, mehr zu sich selbst als zu den anderen. Niemand wusste genau was da los war zwischen den beiden, ok sie wusste es ja selbst nicht mal. Allie stieß einen langen Atemzug aus, während sie noch immer zu ihm hinüberschaute. Sie sah, wie er sich umdrehte nicht gezielt, sondern einfach so, als würde er den Strand überblicken und für einen Moment trafen sich ihre Blicke erneut. Er lächelte nicht. Er nickte nicht. Er hielt einfach inne und sah sie an, als hätte er die ganze Zeit nur darauf gewartet, dass sie den ersten Schritt macht. In Allies Brust wurde es ganz still. Sie hörte auf zu überlegen. Sie hörte auf abzuwägen. Sie stand einfach auf. Ihre Beine trugen sie fast von allein über den warmen Sand. Ihr Blick war auf ihn gerichtet, auf diese eine Person, die sie vor Wochen hatte warten lassen und die immer noch da war. Im Wasser, in der Sonne, mit diesem ruhigen Blick, der sie ansehen konnte, ohne sie zu verurteilen. Dean hatte sie kommen sehen, noch bevor sie die Hälfte des Weges zurückgelegt hatte. Er lächelte sie an. Ein langsames, warmes Lächeln. Er blieb einfach im Wasser stehen, bis sie am Ufer ankam. Allie blieb kurz vor der Wasserlinie stehen, das Wasser umspülte ihre Füße. Sie zögerte nur eine Sekunde. Dann sagte sie „Dean. hey….“ Ihre Stimme klang überraschend ruhig. Allie lächelte, und dieses Lächeln war weicher als all ihre schlagfertigen Sprüche. „ Schön Dich zu sehen..“ Diese Worte waren ehrlich sie freute sich wirklich.

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Dean

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Re: Badesee

from Dean on 07/23/2026 01:19 PM

Dean hatte sie schon erkannt, als sie sich von ihrer Decke erhoben hatte. Erst war es nur eine Bewegung aus dem Augenwinkel gewesen. Dann sah er, wie sie tatsächlich losging. Nicht zögernd. Nicht halbherzig. Sondern mit jedem Schritt ein wenig entschlossener. Unwillkürlich löste er sich aus dem Gespräch mit Garrett. „Bin gleich wieder da“, meinte er nur knapp, ehe er sich umdrehte. Garrett folgte seinem Blick, entdeckte Allie und grinste wissend. „Lass dir Zeit.“ Dean schüttelte nur belustigt den Kopf und ging ihr entgegen, bis das Wasser ihm nur noch knapp über die Knöchel reichte. Als sie seinen Namen sagte, musste er lächeln. Dieses einfache „Hey“ traf ihn mehr als erwartet. Es war nichts Besonderes. Und gerade deshalb fühlte es sich so verdammt ehrlich an. „Hey, Hayes“, erwiderte er ruhig. Sein Blick glitt einen Moment über ihr Gesicht. Sie sah genauso aus, wie er sie in Erinnerung gehabt hatte. Vielleicht sogar ein bisschen schöner. Die Sonne ließ einzelne Haarsträhnen golden schimmern und ihre Augen wirkten, trotz der leichten Unsicherheit darin, erstaunlich klar. „Schön dich auch zu sehen.“ Für einen Augenblick standen sie einfach nur da. Das Wasser schwappte leise gegen ihre Füße, irgendwo hinter ihnen lachten Kinder und von den Jungs hörte man Logan lautstark über irgendeine angeblich unfaire Regel diskutieren. Es war ein ganz normaler Sommertag. Und trotzdem fühlte sich dieser kleine Abschnitt am Ufer an, als würde der Rest des Strandes plötzlich gar nicht mehr existieren. Dean verschränkte locker die Arme vor der Brust und legte den Kopf leicht schief. „Weißt du...“, begann er mit einem kleinen Grinsen, „ich habe ungefähr fünf verschiedene Begrüßungen im Kopf gehabt, falls wir uns irgendwann wieder über den Weg laufen.“ Er zuckte mit den Schultern. „'Na, endlich ausgeschlafen?', 'War dein Handy kaputt?' oder vielleicht 'Ich dachte schon, du wärst ausgewandert.'“ Sein Lächeln wurde weicher. „Keine davon fühlt sich gerade richtig an.“ Er sah sie einen Moment schweigend an. „Ich freue mich einfach, dich zu sehen.“ Seine Stimme war ruhig, ehrlich und vollkommen frei von Vorwurf. Kein einziges Wort darüber, dass Wochen vergangen waren. Kein Hinweis auf die Nachricht, die nie gekommen war. Nichts. Genau das hatte er ihr versprochen. Er würde warten. Und warten bedeutete eben auch, sie nicht für ihre Zeit zu bestrafen. Sein Blick fiel kurz auf den See, dann wieder zu ihr. „Du siehst übrigens deutlich entspannter aus als damals vor der Pinnwand.“ Ein schiefes Grinsen schob sich wieder auf seine Lippen. „Auch wenn ich ziemlich sicher bin, dass du eben versucht hast, dich hinter einer Sonnenbrille zu verstecken.“ Er hob entschuldigend beide Hände. „War kein besonders gutes Versteck.“ Ein leises Lachen entwich ihm. „Aber keine Sorge, ich habe beschlossen, so zu tun, als hätte ich nichts bemerkt.“ Seine Augen musterten sie warm. „Hat ungefähr drei Minuten funktioniert.“ Er trat einen halben Schritt näher, ließ aber weiterhin genügend Abstand zwischen ihnen. „Wie geht's dir, Allie?“ Diesmal fragte er nicht aus Höflichkeit. Man hörte es seiner Stimme an. Er wollte die Antwort wirklich wissen. Nicht die Schlagfertige. Nicht die, die sie allen gab. Sondern ihre.

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Allie

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Re: Badesee

from Allie on 07/23/2026 02:18 PM

Allie spürte, wie sich etwas in ihrer Brust löste, als er sagte, dass er sich einfach freue, sie zu sehen. Kein Vorwurf. Keine versteckte Frage. Einfach dieses warme, ehrliche Lächeln, das sie schon im Malone so oft hatte aufleuchten sehen. Sie trat einen weiteren Schritt ins Wasser, bis es ihr bis zu den Waden reichte, und ließ den Blick kurz über seine Schulter zu seinen Freunden schweifen, die sie interessiert beobachteten Garrett mit einem vielsagenden Grinsen, Logan mit offener Neugier. Dann sah sie wieder Dean an. „Weißt du, was das Verrückte ist?“ sagte sie, ihre Stimme leichter, fast ein bisschen neckisch. „Ich hatte auch ungefähr fünf verschiedene Begrüßungen im Kopf. Tut mir leid, dass ich mich nicht gemeldet habe. Ich hab die ganze Zeit an dich gedacht. Dein Kuss hat mich verfolgt..“ Sie zuckte mit den Schultern, ein kleines Lächeln auf den Lippen. „Und dann stehst du da, nass, halbnackt, und sagst einfach, dass du dich freust, mich zu sehen.“ Sie schüttelte den Kopf. „Das ist unfair. Du machst es mir viel zu leicht.“ Sie ging noch ein paar Schritte weiter, bis das Wasser ihr bis zu den Oberschenkeln reichte, und drehte sich dann zu ihm um. Die Sonne stand hoch, ihr Bikini glitzerte in der Nässe, und sie sah ihn mit diesem Blick an, der irgendwo zwischen Herausforderung und Zärtlichkeit schwankte. „Aber weißt du was? Es ist auch irgendwie schön. Dass du nicht fragst, warum ich mich nicht gemeldet habe. Dass du einfach... da bist. Und wartest. Ohne Druck.“ Sie lächelte, dieses Mal weicher. „Das ist neu für mich. Und ich glaube, ich mag es.“ Sie drehte sich um und watete weiter ins Wasser, bis es ihr bis zur Taille reichte. Dann schwamm sie mit ein paar eleganten Zügen zu der kleinen Plattform ein Stück vom Ufer entfernt, die an diesem Tag kaum genutzt wurde. Sie zog sich hoch, das Wasser lief in glitzernden Perlen über ihre Haut, und setzte sich auf den warmen Holzrand. Ihre Beine baumelten ins Wasser, während sie ihn ansah, der noch im flachen Teil stand. „Na?“ rief sie mit einem schelmischen Lächeln. „Kommst du her, oder bleibst du dort angewurzelt stehen?“ Sie lehnte sich zurück, die Hände auf dem Holz hinter sich abgestützt, die Sonne auf ihrem Gesicht. Sie sah ihn an, wie er da stand, und spürte diesen leichten, flatternden Schmetterling in ihrer Brust dieses Gefühl, das sie schon lange nicht mehr gehabt hatte. Es war aufregend. Und es war ein bisschen beängstigend. Aber vor allem fühlte es sich richtig an. „Ich hab übrigens oft an dich gedacht“ sagte sie, als er näher kam. Ihre Stimme war ruhiger, fast nachdenklich. Sie zögerte kurz, ihr Blick wurde für einen Moment verletzlich. „Ich hab sogar deine Nummer im Handy angestarrt. Mehr als einmal.“ Sie lachte leise, schüttelte den Kopf. „Aber ich hab mich nicht getraut. Weil ich nicht wusste, ob ich dir etwas bieten kann, was fair ist. Weil ich nicht wusste, ob ich wirklich bereit bin.“ Sie sah ihn an, als er näher kam, das Wasser um seine Hüften, und ihr Blick wurde weich. „Und jetzt sitze ich hier, am See, in der Sonne, und du stehst da und siehst aus wie der Sommer selbst und ich merke, dass ich einfach nur froh bin, dass du nicht weggelaufen bist. Und das du heute hier bist..“

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Dean

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Re: Badesee

from Dean on 07/23/2026 02:48 PM

Dean blieb noch einen Moment im flachen Wasser stehen und sah zu ihr hinauf. Die Sonne spiegelte sich auf der Wasseroberfläche, kleine Wellen brachen gegen die Holzplattform, und für einen Augenblick hatte er das Gefühl, als wäre der ganze Lärm des Strandes plötzlich ganz weit weg. Er hörte nur sie. Als sie sagte, dass sie an ihn gedacht hatte, dass seine Nummer mehr als einmal auf ihrem Display gewesen war, spürte er, wie sich etwas Warmes in seiner Brust ausbreitete. Nicht dieses triumphierende Gefühl, das sein altes Ich vielleicht empfunden hätte. Eher eine stille Erleichterung. Weil er sich in den letzten Wochen immer wieder gefragt hatte, ob dieser Abend für sie genauso echt gewesen war wie für ihn. Jetzt kannte er die Antwort. Ein schiefes Lächeln erschien auf seinen Lippen, während er langsam weiter ins Wasser ging. Es wurde tiefer, kühlte seine Haut, doch er bemerkte es kaum. Sein Blick blieb auf ihr liegen. „Weißt du“, sagte er leise, als er die Plattform erreichte und beide Hände auf den warmen Holzrand legte, „ich wäre wahrscheinlich ziemlich schlecht darin gewesen, wenn ich versucht hätte, so zu tun, als hätte ich nicht auch oft an dich gedacht.“ Er lachte kurz über sich selbst. „Garrett hat mich irgendwann gefragt, warum ich plötzlich so oft aus dem Fenster starre. Ich hab ihm erzählt, ich würde über Taktiken fürs nächste Spiel nachdenken.“ Er schnaubte belustigt. „Hat er mir keine Sekunde geglaubt.“ Mit einer fließenden Bewegung zog er sich auf die Plattform, setzte sich neben sie und ließ die Beine ins Wasser hängen. Zwischen ihnen blieb gerade genug Abstand, dass sich ihre Schultern nicht berührten. Er hätte ihn mit einer kleinen Bewegung schließen können. Tat es aber nicht. Stattdessen sah er hinaus auf den See, ehe sein Blick wieder zu ihr wanderte. „Ich habe dir damals gesagt, dass ich warten kann.“ Seine Stimme war ruhig. „Nicht, weil ich irgendein Held bin.“ Er schüttelte leicht den Kopf. „Sondern weil ich zum ersten Mal seit Langem jemanden kennengelernt habe, bei dem ich nicht das Gefühl hatte, irgendetwas erzwingen zu müssen.“ Seine Mundwinkel hoben sich leicht. „Du warst den Abend über einfach... du. Chaotisch. Schlagfertig. Ehrlich. Manchmal ein bisschen überfordert von deinen eigenen Gedanken.“ Er grinste sie an. „Und überraschend schlecht im Billard.“ Ein leises Lachen entwich ihm. „Das mochte ich.“ Für einen Moment wurde er wieder ernst. „Dass du mir nichts versprechen konntest, war nie das Problem, Allie.“ Er sah sie direkt an. „Das Einzige, was ich nicht gewollt hätte, wäre gewesen, dass du dich für mich entscheidest, obwohl dein Herz noch woanders festhing.“ Er zuckte leicht mit den Schultern. „Das hätte sich für keinen von uns richtig angefühlt.“ Sein Blick glitt kurz zu ihren Händen, die hinter ihr auf dem Holz abgestützt waren, dann wieder in ihre Augen. „Aber dass du heute zu mir gekommen bist...“ Er lächelte langsam. „Das war deine Entscheidung.“ Einen Moment ließ er die Worte zwischen ihnen stehen. Dann hob er spielerisch eine Augenbraue. „Und ganz nebenbei muss ich sagen, dass du ziemlich mutig bist.“ Er deutete mit einem Nicken Richtung Strand. „Da drüben sitzen ungefähr zwanzig Leute, die sich gerade fragen, wer der Typ ist, mit dem du einfach ins Wasser marschiert bist.“ Er lachte leise. „Und meine Teamkollegen werden mich nachher garantiert so lange damit aufziehen, bis die Saison vorbei ist.“ Er spielte mit den Fingern im Wasser, sodass kleine Kreise über die Oberfläche liefen. „Komischerweise ist mir das heute völlig egal.“ Sein Blick ruhte wieder auf ihr, warm und offen. „Ich bin einfach froh, dass du hier sitzt.“ Dann grinste er plötzlich wieder. „Und ehrlich gesagt bin ich ein bisschen erleichtert.“ Er legte den Kopf leicht schief. „Als ich dich vorhin auf deiner Decke gesehen habe und du dich hinter deiner Sonnenbrille versteckt hast, dachte ich für einen kurzen Moment, du würdest aufspringen und weglaufen.“ Er schmunzelte. „Stattdessen hast du mich jetzt bis auf eine Badeplattform gelockt.“ Er ließ den Blick kurz über den See schweifen und schüttelte belustigt den Kopf. „Ich hätte es eigentlich wissen müssen. Du machst nie das, womit man rechnet.“

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Allie

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Re: Badesee

from Allie on 07/23/2026 06:44 PM

„ Deine Freunde kennen dich nun mal..“ zwinkerte sie. Wenn hannah erfährt dass ich heute hier war und naja das wir so gequatscht haben wird sie mich mit Fragen Löchern.“ Ihre Augen ruhten auf ihn und Allie sah ihn an, während er sprach, und spürte, wie sich etwas in ihrer Brust weitete warm und leicht, wie der Sommerwind, der über den See strich. Er saß neben ihr, nass, lächelnd, und redete über Garrett, über seine Teamkollegen, darüber, dass ihm alles egal war, solange sie hier war. Und sie glaubte ihm. Jedes einzelne Wort. War es naiv? Sie wusste es nicht. Ein Strahlen breitete sich auf ihrem Gesicht aus, so ungefiltert und ehrlich, dass sie selbst überrascht war. Sie lachte leise, schüttelte den Kopf. „Du weißt schon, dass du gerade den süßesten Monolog gehalten hast, den ich je gehört habe, oder?“ sagte sie, ihre Stimme weich und voller Wärme. „Und das vor Publikum. Deine Teamkollegen werden dich nie wieder in Ruhe lassen.“ Sie zog die Beine an, stand mit einer fließenden Bewegung auf der Plattform auf und drehte sich zu ihm. Das Holz war warm unter ihren Füßen, die Sonne tauchte sie in goldene Farbe, und der See schimmerte hinter ihr wie ein flüssiger Spiegel. Sie streckte ihm die Hand entgegen eine Einladung, nicht eine Aufforderung. „Also, Di Laurentis“ sagte sie mit einem Funkeln in den Augen, das genauso herausfordernd war wie damals im Malone „ich hab da eine Frage. Was hast du heute Abend vor?“ Sie ließ die Hand einen Moment in der Luft hängen, ihr Lächeln wurde ein wenig schelmischer. „Weil und das ist jetzt nur so ein Gedanke ich habe das Gefühl, dass wir diesen Nachmittag noch nicht ganz ausgereizt haben. Und ehrlich gesagt ist es mir ziemlich egal, wer uns gerade vom Ufer aus beobachtet.“ Sie warf einen kurzen Blick über ihre Schulter zu den neugierigen Blicken am Strand, ihre Freundinnen die ihr triumphierend zuzwinkerten , Garrett, der eine Augenbraue hob, und ein paar andere, die sich kaum Mühe gaben, ihre Neugier zu verstecken. Dann sah sie wieder Dean an. „Die gucken doch sowieso.“ Sie lachte, ein heller, unbeschwerter Klang. „Also können wir ihnen genauso gut etwas zu gucken geben.“ Sie trat einen Schritt näher an den Rand der Plattform, das Wasser unter ihr dunkel und einladend. „Ich hab einen Vorschlag“ sagte sie, ihre Stimme leiser, aber immer noch mit diesem schelmischen Unterton. „Wir springen zusammen ins Wasser. Jetzt. Nicht, weil wir uns etwas beweisen müssen. Sondern weil es sich richtig anfühlt.“ Sie hielt ihm immer noch die Hand hin, ihr Blick traf seinen, offen und warm. „Also was ist, Dean? Hast du Lust, mit mir in den See zu springen? Oder hast du Angst, dass deine Teamkollegen noch mehr Gründe haben, dich aufzuziehen?“ Ein kleines, verletzliches Lächeln huschte über ihre Lippen, während sie darauf wartete, dass er ihre Hand nahm. Dieser Moment war ein Versprechen kein großes, kein ewiges. Aber ein echtes.

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Dean

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Re: Badesee

from Dean on 07/23/2026 08:29 PM

Dean ließ den Blick einen Moment auf ihrer ausgestreckten Hand ruhen, bevor seine Augen wieder ihr Gesicht fanden. Dieses Funkeln darin brachte ihn unweigerlich zum Lächeln. Es war dieselbe Mischung aus Mut und Unsicherheit, die ihn schon an jenem Abend im Malone fasziniert hatte. Er schüttelte leise den Kopf. „Unglaublich...“, murmelte er mehr zu sich selbst als zu ihr. „Vor ein paar Minuten hast du noch versucht, dich hinter einer Sonnenbrille unsichtbar zu machen, und jetzt lockst du mich auf eine Badeplattform.“ Ein belustigtes Schnauben entwich ihm. Als ihm bewusst wurde, dass halb Strand inzwischen mehr oder weniger unauffällig in ihre Richtung sah, musste er grinsen. Er brauchte sich gar nicht umzudrehen, um zu wissen, dass Logan sich irgendeinen dummen Kommentar bereits zurechtlegte und Garrett das Ganze mit diesem wissenden Lächeln beobachtete, das Dean inzwischen nur zu gut kannte. „Das wird mir noch wochenlang nachhängen“, dachte er amüsiert. Seltsamerweise störte ihn der Gedanke überhaupt nicht. Früher hätte er wahrscheinlich versucht, möglichst cool zu wirken. Heute war ihm völlig egal, wer zusah. Langsam erhob er sich. Das warme Holz knarrte leise unter seinem Gewicht, während er den kleinen Abstand zwischen ihnen überbrückte.
Seine Hand hob sich zunächst zu ihrer, doch noch bevor sich ihre Finger wirklich ineinanderlegen konnten, änderte er seine Entscheidung. Ein verschmitztes Grinsen erschien auf seinem Gesicht. „Eigentlich gefällt mir die Idee“, sagte er ruhig. „Ich würde sie nur ein kleines bisschen verbessern.“ Ohne ihr Zeit zu geben, darüber nachzudenken, legte er einen Arm behutsam um ihre Taille. Mit der anderen Bewegung glitt seine Hand unter ihre Beine. Er hob sie mühelos hoch. Für den Bruchteil einer Sekunde begegneten sich ihre Blicke aus nächster Nähe. Dean konnte nicht anders, als leise zu lachen. „Keine Sorge“, murmelte er. „Ich hab dich.“ Fast automatisch legten sich ihre Arme um seinen Nacken, um das Gleichgewicht zu halten. Er spürte die Nähe, die Wärme ihrer Haut trotz des Wassers auf ihren Beinen, und für einen flüchtigen Moment war alles andere verschwunden. Kein Strand. Keine Zuschauer. Keine Teamkollegen. Nur sie beide. Dann drang das laute Gejohle seiner Freunde wieder an seine Ohren. Dean verdrehte gespielt die Augen. „Ich hasse es, wenn die ausnahmsweise mal rechtzeitig merken, was ich vorhabe“, murmelte er trocken, bevor sein Grinsen wieder breiter wurde.
Er drehte sich mit ihr in den Armen zum offenen Wasser, holte tief Luft und lief mit ein paar schnellen Schritten über die letzten Planken der Plattform. Am Ende stieß er sich kraftvoll ab. Für einen kurzen Augenblick schien die Zeit stillzustehen. Die Sonne spiegelte sich auf der Wasseroberfläche, der warme Wind strich ihnen entgegen und sie waren schwerelos. Dann durchbrachen sie gemeinsam die Oberfläche. Das Wasser schlug rauschend über ihnen zusammen, kühlte augenblicklich die sonnenwarme Haut und umhüllte sie mit tausenden glitzernden Blasen. Dean hielt sie während des gesamten Sprungs sicher fest und lockerte seinen Griff erst, als sie lachend wieder auftauchten. Er strich sich das nasse Haar aus der Stirn, blinzelte die Wassertropfen aus den Augen und sah sie an. Dieses Lächeln auf ihrem Gesicht ließ ihn selbst noch breiter grinsen. Vom Strand her brandeten Pfiffe, Applaus und übertriebene Jubelrufe auf. Dean warf nur einen kurzen Blick hinüber und schüttelte belustigt den Kopf. „Jetzt haben sie wieder Stoff für mindestens drei Wochen“, stellte er trocken fest. Dann wandte er sich wieder ihr zu. Sein Blick blieb einen Moment länger auf ihr liegen, warm und unverstellt. „Ich glaube“, sagte er leise, sodass der Lärm vom Ufer seine Worte verschluckte, „es gibt deutlich schlechtere Arten, einen Sommertag zu verbringen.“ Seine Mundwinkel hoben sich noch ein wenig. „Und ich bin ziemlich froh, dass ich heute genau hier gelandet bin.“

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Allie

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21+ Human Student Booklover Writer Künstler/Künstlerin Off Campus BRIAR Für Dean & Allie

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Re: Badesee

from Allie on 07/23/2026 08:53 PM

Allie lachte auf, als sie mit einem lauten Platsch wieder auftauchte, das Wasser um sie herum in tausend glitzernden Tropfen zerbrach. Sie wischte sich mit einer Hand übers Gesicht, blinzelte die Sonne weg und sah Dean direkt vor sich, nass, grinsend, mit diesem Funkeln in den Augen, das sie so sehr mochte. Für einen Moment schwammen sie einfach nebeneinander, das Wasser kühl und klar um sie herum, der Lärm vom Ufer gedämpft durch die Entfernung. Dann drangen die Pfiffe und Jubelrufe wieder an ihr Ohr, und sie musste lachen. Sie drehte sich auf den Rücken, ließ sich von dem warmen Wasser tragen, und blickte in den strahlend blauen Himmel. Die Sonne kitzelte ihre Haut, das Wasser umspülte sie sanft, und sie fühlte sich so leicht und unbeschwert wie schon lange nicht mehr. Nach einigen Zügen schwammen sie gemeinsam zum Ufer, das Wasser flacher werdend, bis sie den Sandboden unter den Füßen spürten. Sie wateten durch die kleinen Wellen, die gegen ihre Beine plätscherten, und traten nass und strahlend an den Strand. Ihre Freundin kam ihnen bereits entgegen, ein Handtuch in der Hand und ein vielsagendes Grinsen im Gesicht. Na, ihr zwei“ sagte sie mit einem Blick, der alles sagte . Allie lachte, nahm das Handtuch und wickelte es sich um die Schultern. Sie trocknete sich die Haare, während Dean von seinen Teamkollegen empfangen wurde, die ihn sofort mit übertriebenen Rufen und Schulterklopfern begrüßten. Allie beobachtete es aus der Ferne, ein Lächeln auf den Lippen. Die Gruppe fand sich auf dem Sand zusammen ein bunter Mix aus Allies Freundinnen und Deans Teamkollegen, die sich auf Handtüchern und Decken niederließen. Die Sonne stand hoch, die Stimmung war leicht. Jemand hatte einen Volleyball ausgepackt, und es dauerte nicht lange, bis sich eine spontane Runde bildete. Allie spielte mit, und sie war überrascht, wie viel Spaß es machte. Sie war nicht besonders gut, aber das war ihr egal. Sie lachte, wenn sie den Ball verpasste, jubelte, wenn er zufällig über das Netz flog, und fühlte sich einfach frei. Und Dean? Dean war überall. Immer in ihrer Nähe, immer mit diesem Lächeln, das sie anblickte, wenn sie den Ball verfehlte, wenn sie sich über etwas ärgerte, wenn sie einfach nur da stand. Es war, als würde er jeden ihrer Momente festhalten, ohne sie das spüren zu lassen. Der Tag zog sich dahin. Sand unter den Füßen, Lachen in der Luft. Irgendwann saßen sie alle im Kreis, die Getränke kalt, die Sonne tiefer stehend. Allie hatte sich neben Dean auf eine Decke fallen lassen, ihre Schultern berührten sich leicht, als sie auf das Wasser hinausschauten. „Weißt du was?“ sagte sie leise, damit nur er sie hören konnte. „Ich hab heute Morgen nicht gedacht, dass ich hier sitze. Dass du hier sitzt. Dass der Tag so... schön wird.“ Sie drehte den Kopf zu ihm, ihr Blick warm, ihr Lächeln ehrlich. Sie ließ den Blick noch einen Moment auf ihm ruhen, bevor sie den Kopf leicht an seine Schulter lehnte und den Sonnenuntergang am Horizont betrachtete. Es war ein kleiner Moment. Leise. Unauffällig. Aber für Allie fühlte er sich an wie ein Versprechen kein großes, kein lautes. Einfach ein stilles. Vielleicht. Vielleicht ist das genau richtig. Als sich einer nach den anderen verabschiedet stand sie am Ende mit Dean an seinem Wagen. Ihr Rad neben sich stehend irgendwie wollte sie diesen Tag nicht zuende gehen lassen.

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